Bei Grenzkontrolle auf Bundespolizisten zugefahren – Verdacht auf Drogeneinfluss
Letzte Nacht kam es an der deutsch-niederländischen Grenze zu einem gefährlichen Vorfall. Eine offenbar unter Drogeneinfluss stehende 37-jährige Autofahrerin war augenscheinlich ungebremst auf einen auf der Fahrbahn stehenden Bundespolizisten zugefahren, der das Fahrzeug für eine Kontrolle anhalten wollte.
Kurz vor ein Uhr nachts sollte ein aus den Niederlanden eingereistes Fahrzeug auf der B403 im Ortsteil Grasdorf von einer Streife der Bundespolizei angehalten und kontrolliert werden.
Ein 30-jähriger Polizeibeamter hatte dazu den herannahenden Pkw mittels beleuchteter Anhaltekelle aufgefordert, zur Durchführung einer Kontrolle anzuhalten. Obwohl der seitlich geparkte Streifenwagen den Kotrollort ausleuchtete, verringerte die 37-jährige Fahrzeugführerin ihre Geschwindigkeit offenbar nicht und fuhr augenscheinlich ungebremst auf den mit Reflexionsweste und Anhaltestab auf der Fahrbahn stehenden Beamten zu. Dieser musste die Fahrbahn zügig verlassen, um nicht von dem Fahrzeug erfasst zu werden. Das Fahrzeug kam erst etwa 75 Meter hinter der Kontrollstelle zum Stillstand, nachdem es von hinten mit einer Taschenlampe angeleuchtet worden war.
Im Rahmen der anschließenden Kontrolle ergaben sich Hinweise darauf, dass die 37-jährige Fahrzeugführerin unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Ein vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv. Der Niederländerin wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Zudem wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
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