(Fridingen an der Donau, Lkr. Tuttlingen) Computerbetrug – Link angeklickt und Echtzeitüberweisung ausgeführt – Polizei rät zu besonderer Vorsicht! (04.03.2026)

Eine junge Frau ist am Mittwochvormittag Opfer eines Computerbetrugs geworden. Die 26-Jährige bot über ein Kleinanzeigenportal eine Hose zum Verkauf an, woraufhin sich ein Interessent meldete. Nachdem man sich einigte, täuschte der unbekannte "Käufer" vor, dass eine Bezahlung über PayPal derzeit nicht funktioniere und schlug eine Überweisung über die Funktion "sicher bezahlen" vor. Nachdem sich die 26-Jährige damit nicht auskannte, klickte sie auf den von dem Betrüger zugeschickten Link, gab ihre Bankdaten ein und bestätigte anschließend mit einem ebenfalls zugesandten Code. Kurze Zeit später stellte die Frau bei der Überprüfung ihres Kontos fest, dass sie eine Echtzeitüberweisung in Höhe der Zahl des eingegebenen Codes veranlasst hatte. Rücksprache mit der Bank ergab, dass eine Rückholung einer Echtzeitüberweisung nicht möglich sei. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei nochmals eindringlich davor, von Unbekannten zugeschickte Links zu öffnen, Codes einzugeben oder Pin- und TAN-Nummern ein- oder weiterzugeben! Die Polizei rät zudem, bei Verdachtsmomenten Anzeige zu erstatten, um weitere Fälle zu verhindern. Bleiben Sie wachsam - Aufklärung und Vorsicht können viel bewirken. Für weiterführende Informationen zu Betrugsprävention finden Sie auf der Webseite der Kriminalprävention der Polizei unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps. Rückfragen bitte an: Katrin Rosenthal Polizeipräsidium Konstanz Pressestelle Telefon: 07531 995-3355 Durchwahl: 07531 995-1014 E-Mail: konstanz.pressestelle@polizei.bwl.de