Kreis Kleve – Betrug mit KI-gestützter Anlagestrategie: Kreispolizeibehörde gibt Präventionshinweise

Im Kreis Kleve ist eine 83-jährige Frau das Opfer einer angeblichen KI-gestützten Anlagestrategie geworden. Die Frau war Mitte Januar (19. Januar 2026) auf die Anlagestrategie im Internet aufmerksam geworden und öffnete bis zum letzten Donnerstag (5. März 2026) mehrere Internetseiten, welche zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr aufrufbar sind. Auf den Internetseiten wurde die Frau zur Zahlung eines niedrigen dreistelligen Betrags aufgefordert und konnte, nachdem Sie weitere persönliche Informationen preisgegeben hatte, ihren angeblichen Kontostand einsehen. Innerhalb weniger Tage war es auf dem Konto zu einem vermeintlichen Gewinn gekommen. Die 83-Jährige hatte über den gesamten Zeitraum schriftlichen als auch telefonischen Kontakt per Messengerdienst mit einem Betrüger, welcher sich als Broker ausgab und die Geschädigte mehrfach zur Freigabe von weiteren Transaktionen drängte. Die Geschädigte kam den Aufforderungen nach, da Sie davon ausging, die weiteren Zahlungen seien notwendig um den vermeintlichen Gewinn ausgezahlt zubekommen. Nachdem die Kommunikation mit dem angeblichen Broker endete, stellte die Frau fest, dass von ihren Konten ein niedriger sechsstelliger Betrag abgehoben und die Konten geschlossen worden waren. Die Polizei warnt: - geben Sie keine personenbezogenen Daten, Kontodaten und Passwörter innerhalb einer fremden App, auf einer fremden Internetseite oder am Telefon preis - öffnen Sie keine Links oder Anlagen in E-Mails - sprechen Sie über die unterschiedlichen Betrugsmaschen im Familien- und Freundeskreis (auch mit lebensälteren Personen). Weitere Informationen zu Betrugsmaschen finden Sie auf der Website der Kreispolizeibehörde Kleve: https://kleve.polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-schockanrufe-enkeltrick Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Kleve Pressestelle Polizei Kleve Telefon: 02821 504 1111 E-Mail: pressestelle.kleve@polizei.nrw.de