Verdacht ausgelegter Giftköder: Hund in Behandlung
(lei) Wegen mutmaßlich ausgebrachter Giftköder hat die Polizei jüngst Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. Zu dem Vorfall, der bereits am 28. Februar geschah, hatte eine Hundebesitzerin entsprechend Anzeige erstattet. Demnach war die Frau mit ihrem Vierbeiner an dem Samstag gegen 11 Uhr im Stadtteil Ahl in der Nähe eines Spielplatzes unterwegs, als das Tier etwas fraß. Nachdem der Hund erbrochen hatte, brachte sie ihn in eine Tierklinik, wo er behandelt wurde und letztlich überlebte.
Bei dem Köder handelte es sich offenbar um ein würfelförmigen Stücks Schokolade, bei dem man nach ersten Erkenntnissen davon ausgeht, dass es mit Rattengift präpariert war. Die Kriminalpolizei sucht nun den oder die Verantwortlichen, und bittet um Hinweise (06181 100-123).
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