BPOLI DD: Schreckschusswaffe, Messer und illegale Böller: Bewaffneter Randalierer am Hauptbahnhof gestoppt

Am gestrigen Mittwoch (11.03.2026) kam es im Bereich des Dresdner Hauptbahnhofs zu zwei Polizeieinsätzen, bei denen die Beamten der Bundespolizeiinspektion Dresden auf erheblichen Widerstand stießen und gefährliche Gegenstände sicherstellten. Zunächst wurden die Einsatzkräfte gegen 15:10 Uhr auf eine gewaltsame Auseinandersetzung im Hauptbahnhof Dresden aufmerksam. Ein 29-jähriger Deutscher war dort mit dem Mitarbeiter (28) des Sicherheitsdienstes einer Einkaufsfiliale aneinandergeraten. Der Mann verhielt sich sowohl verbal als auch körperlich höchst aggressiv und diffamierte die anwesenden Sicherheitsmitarbeiter mit rassistischen und ehrverletzenden Beleidigungen. Da sich der Beschuldigte nicht beruhigen ließ, musste er zur Dienststelle verbracht werden. Bei dem 29-Jährigen fanden die Beamten ein griffbereites Einhandmesser sowie eine Schreckschusspistole inklusive geladenem Magazin in seinem Rucksack. Zudem führte der Mann 40 Stück illegale Pyrotechnik der Kategorie F4 mit sich. Da er nicht über den erforderlichen Waffenschein verfügte, wurden sämtliche Gegenstände beschlagnahmt. Den Mann erwarten nun Strafverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung sowie Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz. Gegen 22:35 Uhr kam es im Hauptbahnhof Dresden zu einem weiteren Zwischenfall. Im Rahmen einer Kontrolle sprachen die Beamten einen 42-jährigen Italiener an, der zuvor auffällig Gegenstände in seiner Geldbörse versteckt hatte. Der Mann reagierte unverzüglich aggressiv, unterschritt mehrfach den Sicherheitsabstand und quittierte die polizeilichen Maßnahmen mit Beleidigungen. Da die Beamten zudem starken Marihuanageruch wahrnahmen, sollte der Mann zur Dienststelle geführt werden. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der 42-Jährige massiv. Bei der anschließenden Kontrolle wurde ein Cliptütchen mit Marihuana aufgefunden. Er muss sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Dresden Pressestelle Telefon: 0351 / 81502 - 2020 E-Mail: bpoli.dresden.oea@polizei.bund.de