(Stockach, Lkr. Konstanz) Falscher Bankmitarbeiter bringt 37-Jährige um fünfstelligen Geldbetrag – Polizei warnt erneut eindringlich davor, Fernzugriff auf Handy oder Laptop zu gewähren! (11.03.2026)

Ein falscher Bankmitarbeiter hat eine Frau am Mittwoch um einen fünfstelligen Geldbetrag gebracht. Gegen Mittag erhielt die 37-Jährige einen WhatsApp-Anruf eines angeblichen Mitarbeiters ihrer Bank, der ihr mitteilte, dass sie Opfer eines Betrugs geworden sei. Anschließend bot er der Frau an, sie dabei zu unterstützen, die unberechtigten Abbuchungen zurückzufordern. Da in der Vergangenheit tatsächlich unrechtmäßige Zahlungen von ihrem Konto vorgenommen wurden, schöpfte die 37-Jährige keinen Verdacht. Sie gewährte dem Anrufer daraufhin Fernzugriff auf ihr Mobiltelefon und bestätigte in der Folge zahlreiche Push-TAN. Als sie nach dem Telefonat ihre Konten bei verschiedenen Banken und ihr PayPal-Konto überprüfte, stellte die 37-Jährige fest, dass Abbuchungen in Höhe von insgesamt rund 10.000 Euro vorgenommen wurden. Hinweise zur Vermeidung von Computerbetrug: Nicht nur angebliche Bankangestellte, sondern auch vermeintliche Servicemitarbeiter von Zahlungsdienstleistern und anderen Finanzinstitutionen versuchen mit ähnlichen Taktiken, sensible Daten zu erlangen. Seriöse Banken werden niemals unaufgefordert anrufen und um Passwörter oder die Installation von Fernwartungssoftware bitten! Gewähren Sie niemals Fernzugriff auf Ihr Mobiltelefon oder Laptop! Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und prüfen Sie die Angaben durch direkten Kontakt zur Bank. Sprechen Sie offen insbesondere auch mit älteren Familienmitgliedern über solche Betrugsmaschen und sensibilisieren Sie sie. Die Polizei rät, bei Verdachtsmomenten Anzeige zu erstatten, um weitere Fälle zu verhindern. Bleiben Sie wachsam - Aufklärung und Vorsicht können viel bewirken. Für weiterführende Informationen zu Betrugsprävention und Sicherheit besuchen Sie die Webseite der Kriminalprävention der Polizei unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps. Rückfragen bitte an: Katrin Rosenthal Polizeipräsidium Konstanz Pressestelle Telefon: 07531 995-3355 Durchwahl: 07531 995-1014 E-Mail: konstanz.pressestelle@polizei.bwl.de