20260312-2-PDNMS-Betrugsversuche durch Schockanrufe in Neumünster

Am 11.03.2026 kam es zu diversen Schockanrufen. Glücklicherweise schien vielen Betroffenen die Masche bekannt zu sein, so dass der Polizei keine Vermögensschäden gemeldet wurden. Gestern kam es in der Zeit zwischen 16:30 Uhr und 21:30 Uhr zu diversen Betrugsversuchen durch so genannte Schockanrufe im Bereich der Polizeidirektion Neumünster und der Polizeidirektion Kiel. Bei den Schockanrufen gaben sich die Täter als Polizeibeamte aus und erklärten am Telefon, dass Bargeld oder Schmuck der Angerufenen aufgrund von angeblichen Einbrüchen in der Nachbarschaft in Sicherheit gebracht werden müssten. Die Geschädigten, zumeist älteren Menschen, sollten dadurch zur Herausgabe der Wertsachen bewegt werden. Im Bereich der Polizeidirektion Neumünster kam es zu insgesamt 10 gemeldeten Schockanrufen. Auch im Bereich der Polizeidirektion Kiel kam es zu gleichgelagerten Sachverhalten. Erfreulicherweise erkannten in allen bislang bekannten Fällen die angerufenen Personen den Betrugsversuch und beendeten das Gespräch, ohne auf die Forderungen einzugehen. Zu einem finanziellen Schaden kam es nach aktuellem Stand nicht. Die Polizei wertet dies auch als Zeichen dafür, dass die intensive Präventionsarbeit der vergangenen Jahre Wirkung zeigt. Trotz dieses positiven Ergebnisses weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, weiterhin wachsam zu bleiben. Die Täter agieren oftmals professionell und passen ihre Vorgehensweisen ständig an. Tipps der Polizei: - Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen ausgeben und Geld oder Wertsachen fordern. - Die Polizei verlangt niemals am Telefon die Übergabe von Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen. - Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Betrüger arbeiten gezielt mit Angst und Zeitdruck. - Beenden Sie im Zweifel sofort das Gespräch und wählen Sie selbstständig den Polizeinotruf 110. - Sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden oder Nachbarn über solche Anrufe - besonders ältere Menschen sollten über diese Betrugsmasche informiert sein. - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.Wer einen entsprechenden Anruf erhält oder bereits Kontakt zu den Tätern hatte, wird gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden. Die Polizei wird ihre Präventionsarbeit weiterhin fortsetzen und appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, aufmerksam zu bleiben und verdächtige Anrufe konsequent zu melden. Polizeidirektion Neumünster Constanze Becker Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Neumünster Pressestelle Telefon: 04321-945 2222