Mit Haftbefehl gesucht unter Einfluss von Betäubungsmitteln – Gefängnis abgewendet

Die Bundespolizei hat am Freitag an der deutsch-niederländischen Grenze einen mit Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Dem 28-Jährigen drohten 14 Tage Gefängnis. Der Mann wurde gegen 10:00 Uhr im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze als Fahrer eines Autos in der Kontrollstelle an der Autobahn 30 auf der Rastanlage Bentheimer Wald kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Syrer ein Haftbefehl der zuständigen Staatsanwaltschaft vorlag. Er war zuvor gerichtlich wegen Betruges verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch waren noch 14 Tage Ersatzfreiheitsstrafe abzubüßen. Lediglich durch die Zahlung von 1.624 Euro könnte der Gefängnisaufenthalt abgewendet werden. Weiterhin konnte der Mann keinen Führerschein vorlegen und er gab an, am Vortag zwei Joints konsumiert zu haben. Dem 28-jährigen wurde Blut abgenommen um festzustellen, ob er immer noch unter Drogenfluss stand. Dem Verhafteten gelang es schließlich, den haftbefreienden Betrag von 1.624 Euro aufzubringen. So wurde dem 28-Jährigen zwar die Weiterfahrt untersagt, jedoch konnte er seine Reise im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen fortsetzen. Dem Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Einfluss von berauschenden Mitteln. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim Pressestelle Jan Veldhuis Telefon: 01745896447 E-Mail: pressestelle.badbentheim@polizei.bund.de