Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn anlässlich der europaweiten Kontrollwoche zur Gurtanlegepflicht
Vom 9. bis 15. März 2026 beteiligte sich das Polizeipräsidium Heilbronn an der europaweiten Kontrollwoche zur Gurtanlegepflicht und Verkehrssicherheit. Ziel dieser intensiven Kontrollmaßnahmen war es, die Verkehrsteilnehmenden für die lebensrettende Bedeutung von Sicherheitsgurten, Kinderrückhaltesystemen und die Gefahren der Ablenkung im Straßenverkehr zu sensibilisieren.
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn wurden insgesamt 783 Verstöße festgestellt. Dabei lag der Fokus insbesondere auf den häufigsten Sicherheitsrisiken im Straßenverkehr: 494 Verstöße wegen fehlendem Sicherheitsgurt, 21 Verstöße aufgrund mangelnder Kindersicherung, zwei Fälle von fehlendem Schutzhelm und eine alarmierende Anzahl an Verstöße wegen der Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt.
Dass erneut 494 Gurtverstöße festgestellt werden konnten, verdeutlicht die Wichtigkeit regelmäßiger Kontrollen. Sicherheitsgurte retten Leben - ein fehlender Gurt erhöht das Risiko bei einem Unfall erheblich. Besonders besorgniserregend sind die 21 Fälle mangelnder Kindersicherung. Kinder müssen in geeigneten Rückhaltesystemen gesichert sein, um ihr Verletzungsrisiko bei einem Unfall zu minimieren.
Darüber hinaus wurden im Zuge der Kontrollen 266 Verstöße wegen Handynutzung während der Fahrt geahndet. Trotz der bekannten Gefahr durch Ablenkung sind noch immer viele Verkehrsteilnehmende bereit, ihr Handy während der Fahrt zu nutzen, was die Unfallgefahr erheblich erhöht. Im Jahr 2025 wurden 209 Unfälle mit Personenschaden registriert, bei denen Ablenkung die Hauptunfallursache war. Dies stellt einen Anstieg von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar.
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