(Allensbach, Lkr. Konstanz) Frau übergibt nach einem Anruf durch einen „falschen Polizeibeamten“ Geld und Goldmünzen an unbekannten Abholer (13.03.2026)

Eine Frau ist am Freitagmittag Opfer eines Telefonbetrügers geworden. Gegen Mittag erhielt die Seniorin einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten, der ihr weiß machte, dass es in der Nachbarschaft zur Festnahme einer Diebesbande gekommen sei und bei dieser die Daten der Seniorin festgestellt werden konnten. Daraufhin wurde nach Wertgegenständen befragt, welche durch die Polizei gesichert werden sollen. Zur Entgegennahme der Wertgegenstände kündigte der Anrufer einen Kollegen an, der dieses zeitnah an der Wohnanschrift abholen werde. Nachdem die Frau den Wahrheitsgehalt des Anrufs nicht anzweifelte, übergab sie kurz darauf mehrere tausend Euro Bargeld und Goldmünzen an einen unbekannten Abholer. Der Mann war etwa 40 Jahre alt, sprach gebrochen Deutsch und trug neben einem schwarzen Shirt eine Kappe. Zeugen, denen der Unbekannte am Freitagmittag gegen 14 Uhr im Bereich des Hirschweg aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der Tel. 07531 995-0 bei der Polizei zu melden. Bei den sogenannten "falschen Polizeibeamten" rät die Polizei erneut, sofort aufzulegen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und sich gegebenenfalls zunächst bei Bekannten oder bei der Polizei Rat zu holen. Notieren Sie sich die Telefonnummer ihres örtlichen Polizeireviers oder Polizeipostens in der Nähe des Telefons (möglichst jetzt gleich!) - sollten Sie dann einen Anruf eines Polizisten bekommen, legen Sie auf und rufen zunächst unter der notierten Nummer bei ihrem Polizeirevier oder -posten an. Ein Info-Blatt zu Umgang und Verhalten bei Anrufen von "falschen Polizeibeamten" und Schockanrufen finden Sie im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/f ileadmin/Medien/285-IB-Vorsicht-Falscher-Polizist-am-Telefon.pdf Sollten Sie selbst nicht die Möglichkeit haben die Unterlagen herunterzuladen oder auszudrucken, so bitten Sie Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn um Hilfe - oder wenden sich an Ihr örtliches Polizeirevier. Sensibilisieren Sie insbesondere lebensältere Menschen in Ihrem Umfeld bezüglich dieser Betrugsmasche! Rückfragen bitte an: Katrin Rosenthal Polizeipräsidium Konstanz Pressestelle Telefon: 07531 995-3355 Durchwahl: 07531 995-1014 E-Mail: konstanz.pressestelle@polizei.bwl.de