601 Geschwindigkeitsverstöße auf der A33
FR / Bielefeld / Borgholzhausen / A33 - Am Donnerstag, 12.03.2026, kontrollierten die Polizei Bielefeld und Gütersloh den Verkehr der A33 im Bereich einer Gefahrenstelle. Zahlreiche Verstöße ziehen Fahrverbote und Bußgelder nach sich.
Auf der A33 befindet sich in Fahrtrichtung Bielefeld, in Höhe Borgholzhausen, eine mit Warnbaken gesicherte Gefahrenstelle, da es dort zu einem Erdrutsch der Böschung auf die Fahrbahn gekommen ist. Dadurch wurde die erlaubte Geschwindigkeit von 120 km/h auf 80 km/h für den Bereich der Gefahrenstelle herabgesetzt.
Die Beamten kontrollierten in der Zeit von 15:45 Uhr und 20:30 Uhr. Dabei stellten sie insgesamt 601 Geschwindigkeitsverstöße fest. 49 Ordnungswidrigkeiten lagen im Verwarngeld-Bereich, 552 Ordnungswidrigkeiten jedoch im Anzeigenbereich.
Insgesamt müssen 69 Autofahrer mit einem Fahrverbot von einem bis zu drei Monaten rechnen.
Zwei Autofahrer fuhren im Bereich der Gefahrenstelle 162 km/h. Ihnen drohen jeweils ein Bußgeld in Höhe von etwa 700 Euro, zwei Punkte und mindestens drei Monate Fahrverbot.
Die Bußgeldstelle kann das Bußgeld verdoppeln, wenn von Vorsatz anstatt Fahrlässigkeit ausgegangen werden muss.
Dies ist regelmäßig bei Wiederholungstätern oder bei einer Verdoppelung bzw. 50% Überschreitung der gefahrenen Geschwindigkeit der Fall. Auch die Verdoppelung des Fahrverbotes kann verhängt werden.
Die Polizei sensibilisiert: Zu hohe Geschwindigkeiten und dabei noch zu geringer Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug auf der Autobahn sind die Unfallursachen Nr. 1. Daher: Achten Sie auf Ihren Sicherheitsabstand und Ihre gefahrene Geschwindigkeit. Passen Sie Beides so an, dass das Unfallrisiko minimiert werden kann!
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