Marodes Sekundärnetz im Kreis: Personelle Auswirkungen auf die Polizei

Von den 14 zusätzlichen Beamtinnen und Beamten, die zur Bewältigung der Herausforderungen durch die Sperrung der Rahmedetalbrücke aktuell noch Dienst im Kreis versehen, bleiben der Polizei des Märkischen Kreises auch nach der erfolgten Wiedereröffnung der Brücke sechs Stellen erhalten. Im Zuge des landesweiten Nachersatzverfahrens hatte das Innenministerium am 1.9.2023 eine belastungsbezogene Aufstockung der Planstellen vorgenommen. Dies geschah vor dem Hintergrund der in und rund um Lüdenscheid stark gestiegenen Einsatz- und Verkehrsbelastung. Auch das Sekundärnetz mit seinen Landes- und Bundesstraßen hat aufgrund des verlegten Autobahnverkehrs enorme Schäden davon getragen. Landrat Ralf Schwarzkopf und Polizeioberrat Guido Bloch als oberster Verkehrspolizist brachten im Rahmen der Veröffentlichung der polizeilichen Unfallstatistik ihre Sorge zum Ausdruck, dass hier in den kommenden Jahren weitere Problemstellen drohen. Bloch: "Der Druck auf den Straßen wird uns trotz intakter Brücke erhalten bleiben. Nach den uns vorliegenden Informationen rechnen wir im kommenden Jahr nach jetzigem Stand mit acht Vollsperrungen wichtiger Streckenabschnitte im Kreis. Wir müssen zum Beispiel befürchten, dass die von Baustellen geplagten Verkehrsteilnehmer sich verbotene Schleichwege suchen oder die verlorene Zeit durch Geschwindigkeit wieder aufholen wollen. Das werden wir mit Blick auf die Verkehrssicherheit im Auge behalten." Landrat Ralf Schwarzkopf: "Ich freue mich über die Unterstützung aus Düsseldorf. Der Innenminister sendet damit ein wichtiges Zeichen in unsere leidgeplagte Region." Die Beamtinnen und Beamten sollen gezielt im Verkehrssektor zum Einsatz kommen. (dill) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Pressestelle Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1299 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de