Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) der Polizeiinspektion Harburg für das Berichtsjahr 2025

Ein Dokument 2025_PKSHandout.pdfPDF - 1,5 MB Überblick Im Jahr 2025 wurden in der Polizeiinspektion Harburg 12.382 Straftaten erfasst, was einem Rückgang von 9,23% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Fallzahlen liegen damit unter dem zehnjährigen Mittelwert von 13.410 Fällen. Die Aufklärungsquote sank um 1,33 Prozentpunkte auf 60,81%, liegt aber im langjährigen Bereich von rund 60%. Es wurden 6.134 Tatverdächtige ermittelt, ein Rückgang um 5,06%. Bei den Kindern unter 14 Jahren gab es einen Anstieg um 12,09%. Die Verteilung der Tatverdächtigen nach Staatsangehörigkeit blieb nahezu unverändert, mit 65,08% Deutschen und 34,92% Nichtdeutschen. 3.639 Menschen sind Opfer von Straftaten geworden, was einem Rückgang von 12 Fällen entspricht. Die höchste Opferzahl verzeichneten die Deliktsbereiche einfache Körperverletzung und Bedrohung. Die Häufigkeitskennzahl sank auf 4.657 pro 100.000 Einwohner, den niedrigsten Wert der letzten Jahre. Sie liegt erneut unter dem Wert auf Landesebene (6.329) und unter dem Wert innerhalb der Polizeidirektion Lüneburg (5.697). Einordnung Polizeioberrätin Nina Sommer, Leiterin der Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Harburg: "Die Polizeiinspektion Harburg verzeichnet insgesamt eine positive Entwicklung mit einem deutlichen Rückgang der registrierten Straftaten. Während viele Deliktsbereiche rückläufig sind, bleiben insbesondere die Zunahme bei den Fällen von Häuslicher Gewalt sowie bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung weiterhin im Fokus der polizeilichen Arbeit." Medienhinweis: Einzelheiten zu den verschiedenen Hauptgruppen der PKS, Grafiken sowie weitere Zitate sind der beigefügten Presseinformation zu entnehmen. Kontakt für Medienanfragen: Polizeiinspektion Harburg Polizeihauptkommissar Jan Krüger Telefon: 0 41 81 / 285 - 104 Mobil: 0 160 / 972 710 15 od. -19 E-Mail: pressestelle@pi-harburg.polizei.niedersachsen.de