Vom „Pechtag“ direkt ins Protokoll

Im Rahmen einer Verkehrsüberwachung fiel am Freitag, den 13. März, um 8.45 Uhr ein Lkw mit offensichtlichen technischen Mängeln auf. Dieser befuhr die Landstraße 499 von Mechernich-Holzheim kommend in Richtung Mechernich-Lessenich. Ein sofortiges Anhalten des Fahrzeugs war aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit nicht möglich. Erst in der Ortschaft Mechernich-Antweiler konnte er angehalten und kontrolliert werden. An der Kontrollstelle wurden folgende Verstöße festgestellt: Der 29-jährige Fahrzeugführer saß auf dem geschlossenen Sicherheitsgurt. Der Unterfahrschutz war durch einen augenscheinlichen Unfallschaden stark verbogen. Er ragte deutlich über die rechte Fahrzeugseite hinaus (siehe Foto). Hierdurch hätten Fußgänger auf einem Gehweg verletzt werden können. Auch überholte Fahrzeuge hätten hierdurch beschädigt werden können. An der Hubladebühne fehlten sämtliche Begrenzungsmarkierungen. Die Begrenzungslappen waren abgerissen und die Warnleuchten herausgerissen. Die Ecken der Hubladebühne waren durch ältere Beschädigungen scharfkantig. Die Ladung war nicht gegen Verrutschen gesichert und es wurden auch keine geeigneten Ladungssicherungsmittel mitgeführt. Nach Auswertung der Fahrerkarten- und Massenspeicherdaten konnten weitere Verstöße festgestellt werden: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde nach Abzug der Toleranz um 29 km/h überschritten. An zwei Tagen wurde die Fahrerkarte vorzeitig entnommen und die vorgeschriebenen Ruhepausen wurden regelmäßig zu spät eingelegt. Der Fahrer wird einen Bußgeldbescheid von mehreren hundert Euro, die Firma von mehreren tausend Euro erhalten. Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Euskirchen - Pressestelle - Telefon: 0 22 51 / 799-299 Fax: 0 22 51 / 799-90209 E-Mail: pressestelle.euskirchen@polizei.nrw.de Internet: