Exhibitionist – Taschendiebe – Dieb – Phishingbetrüger

Ein 24-jähriger Mann hat sich am Mittwochnachmittag am Fuß-/Radweg hinter dem Hallenbad vor einer Gruppe weiblicher Jugendlicher entblößt und masturbiert. Die Jugendlichen riefen die Polizei. Die führte eine erkennungsdienstliche Behandlung durch. Auf Anordnung des Amtsgerichts nahm ihm ein Arzt eine Blutprobe ab. Einer 84-jährigen Kundin eines Geschäftes am Neuen Markt wurde am Mittwoch die Geldbörse aus der Bauchtasche gestohlen. An der Kasse stellte sie fest, dass der Reißverschluss geöffnet wurde und die Geldbörse verschwunden ist. Als sie zwischendurch länger gebeugt an einem Regal stand, hatte sie eine Frau neben sich bemerkt. Die Seniorin vermutet, dass diese ihr das Portemonnaie geklaut haben könnte. Die Polizei warnt dringend vor Taschendieben, die insbesondere in Discountern nach ihren meist älteren Opfern Ausschau halten. Deshalb sollten Wertsachen dicht am Körper getragen werden, zum Beispiel in Innentaschen von Jacken. Die in den Einkaufswagen gestellte Handtasche ist der schlechteste Aufbewahrungsort. Doch geschickte Taschendiebe greifen auch in Handtaschen, die an der Schulter hängen, oder Gesäßtaschen. Keinesfalls darf die PIN mit ins Portemonnaie gesteckt werden. Ein stark alkoholisierter 35-jähriger Mann hat am Mittwoch gegen 8 Uhr in einer Tankstelle an der Mendener Straße die Trinkgeld-Kasse aufgebrochen und geleert. Eine Mitarbeiterin konnte ihm die geleerte Kasse abnehmen, bevor der Mann flüchtete. Weil er kurz darauf gefährlich an der vielbefahrenen Straße entlangtaumelte, fiel er einem Polizeibeamten auf, der ihn bis zum Eintreffen weiterer Beamten festhielt. Die nahmen ihn in Gewahrsam. Unterwegs spuckte er durch den Streifenwagen. Ein Arzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit. Eine 22-jährige Hemeranerin hätte beinahe viel Geld verloren, bloß weil sie online etwas verkaufen wollte. Ein Unbekannter meldete sich und erklärte, dass er bereits bezahlt habe. Die Frau bekam eine E-Mail mit dem Logo der Verkaufsplattform, loggte sich über einen Link ein und gab ihre Onlinebanking-Zugangsdaten ein. Als sie darauf weitere Nachrichten bekam, um einen hohen Geldbetrag zwischen ihren Konten zu transferieren, wurde sie stutzig und reagierte sofort. Sie ließ ihre Konten sperren und erstattete Anzeige bei der Polizei wegen Betrugs. Die Polizei warnt dringend vor solchen Phishing-Betrügern. Unzählige Nutzer von Online-Verkaufsportalen wissen ein Lied davon zu singen: Gefälschte Nachrichten mit Links oder QR-Codes, die nur dazu dienen, Daten der Opfer abzugreifen. Die denken, sie würden sich in ihrem Online-Konto anmelden, dabei ist die Oberfläche gefälscht. So gelangen die Täter an die Zugangsdaten und überweisen sich selbst Geld. Am sichersten sind solche Gebraucht-Artikel-Geschäfte bei persönlichen Treffen abzuwickeln: Der Käufer kann die Ware prüfen und der Verkäufer erhält sein Geld. Ist ein Versand nötig, so sollte man die von den Verkaufsportalen angebotenen Zahlungswege nutzen und zwar indem man sich immer nur auf der echten Seite des Dienstes einloggt. Auf diesem Weg werden keine Konto-Daten weitergegeben. Bei der Verwendung von Zahlungsdienstleistern sollte die "Freunde- und Familie"-Funktion tatsächlich auch nur für Zahlungen an Freunde oder Familie nutzen. (cris) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Pressestelle Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1299 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de