Achtung vor Schockanrufen: Falsche Polizisten am Telefon

Am Mittwoch, 18. März, erhielt die Polizei Kenntnis über mehrere sogenannte Schockanrufe, bei denen sich mutmaßliche Betrüger telefonisch in der Absicht bei Bürgern melden, sich deren Geld oder Wertsachen zu erschwindeln. Aktuell hat die Polizei Kenntnis von fünf Personen im Alter zwischen 57 und 93 Jahren, allesamt wohnhaft im Stadtteil Büderich, die zwischen 9 Uhr und 14 Uhr von unbekannten angerufen wurden. Mit unterdrückter Nummer gaben sich die Anrufer als Polizeibeamte aus und behaupteten, man habe Kenntnis über einen bevorstehenden Überfall auf die Meerbuscherinnen und Meerbuscher erhalten, weshalb man Geld und Wertsachen sichern müsse. In anderen Fällen wurde von einem durch ein Familienmitglied verschuldeten Unfall berichtet und Kaution gefordert. Den mutmaßlichen Betrügern gelang es jedoch nicht, die Angerufenen zu täuschen, alle Gespräche wurden beendet und es kam zu keinem Schaden. Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft auch einen möglichen Zusammenhang zwischen den Anrufen. Wer weiterführende Hinweise geben kann oder selbst Opfer eines betrügerischen Anrufs geworden ist, wird gebeten, sich unter der Nummer 02131 3000 oder per Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. Die Betroffenen haben sich in diesen Fällen genau richtig verhalten und aufgelegt. Immer wieder versuchen Betrüger nämlich, Schockwirkung und auch Hilfsbereitschaft von Menschen auszunutzen, um diese zu bestehlen. Seien Sie deswegen wachsam und begegnen Sie unerwarteten Anrufen mit einem gesunden Misstrauen. Führen Sie Gespräche vor allem mit älteren Freunden und Angehörigen, um diese für das Thema zu sensibilisieren. (-14015) Rückfragen von Pressevertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss Pressestelle Jülicher Landstraße 178 41464 Neuss Telefon: 02131 300-14000 Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de Web: