Verkehrskontrolle endet mit Widerstand und zwei verletzten Polizisten

Die Kontrolle eines Bottropers auf der Augustastraße in Bulmke-Hüllen endete am Donnerstagmorgen, 19. März 2026, mit zwei verletzten Polizeibeamten. Der 18-jährige Fahrer eines Seats fiel den Einsatzkräften gegen 10.15 Uhr auf, da er während der Autofahrt sein Mobiltelefon benutzte. Da die Polizisten in ziviler Kleidung und in einem zivilen Einsatzfahrzeug unterwegs waren, bezweifelte der Bottroper während der Kontrolle, dass es sich um echte Polizeibeamte handelte. Auch nach mehrfacher Aufforderung und obwohl sich die Einsatzkräfte mittels ihrer Dienstausweise als Polizeibeamte zu erkennen gaben sowie Schutzwesten mit der Aufschrift "Polizei" trugen, weigerte sich der 18-Jährige seine Personaldokumente auszuhändigen. Als einer der Polizisten ins Fahrzeug griff, um das Portemonnaie des Fahrers an sich zu nehmen, beschleunigte der Bottroper sein Auto und schliff den Beamten einige Meter mit. Als das Fahrzeug kurz darauf wieder zum Stillstand kam, gelang es dem Polizisten, den Schlüssel aus dem Zündschloss zu nehmen und den 18-Jährigen aus dem Auto zu ziehen. Auch gegen die anschließende Fesselung wehrte sich der Bottroper vehement. Erst als uniformierte Unterstützungskräfte am Einsatzort eintrafen, beruhigte sich die Situation. Durch das plötzliche Anfahren und die Widerstandshandlungen verletzten sich zwei Polizisten leicht, verblieben aber dienstfähig. Den 18-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Die Dienstausweise der Polizei Nordrhein-Westfalen werden im Scheckkartenformat ausgegeben. Die blauen Karten verfügen über diverse Sicherheitsmerkmale, wie einer Hologrammfolie, durch die bei entsprechendem Lichteinfall der Schriftzug "Polizei" schräg über dem Ausweis sichtbar wird. Ein Musterbeispiel finden Sie unter dem folgenden Link: https://polizei.nrw/medien/polizeidienstausweis Lassen Sie sich einen Dienstausweis zeigen und fragen Sie im Zweifel über den Notruf 110 bei der Polizei nach, ob es sich um richtige Polizisten handelt. Nachfragen für Journalistinnen und Journalisten: Polizei Gelsenkirchen Kevin Bojahr Telefon: +49 (0) 209 365-2013 E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de