Mutter zahlt und bewahrt ihren Sohn vor einer Haftstrafe
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Die Bundespolizei hat Freitag an der deutsch-niederländischen Grenze einen 32-Jährigen festgenommen. Gegen den
Mann lag ein Haftbefehl vor. Ihm wurde Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen. Durch Zahlung des haftbefreienden Betrages durch seine Mutter konnte er der Haft entgehen.
Der bulgarische Staatsangehörige war Beifahrer in einem PKW. Bundespolizisten hatten den Mann im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze auf dem Parkplatz Bentheimer Wald angehalten und kontrolliert.
Die polizeiliche Überprüfung der Personalien des 32-Jährigen ergab, dass nach dem Mann gefahndet wurde. Er war im August 2025 rechtskräftig wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch hatte er noch eine restliche Freiheitsstrafe von 11 Tagen zu verbüßen. Lediglich durch die Zahlung von 660 Euro konnte die Strafe abgewendet werden.
Da der Mann den Betrag nicht aufbringen konnte, zahlte die Mutter des jungen Mannes den haftbefreienden Betrag bei der Polizei in Bremen ein und konnte ihren Sohn vor dem Antritt der Haftstrafe bewahren.
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Jan Veldhuis
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