Älterer Bruder landet nach Trunkenheitsfahrt in Ausnüchterungszelle

Ein 30-jähriger Mann aus Königswinter war am späten Sonntagabend (22. März) in Sankt Augustin in eine Polizeikontrolle geraten. Dass er stark alkoholisierte am Steuer seines Kleintransporters saß, war kaum zu übersehen. Der Test ergab einen Wert von etwa 2 Promille. Er hatte bereits auf der Rücksitzbank des Streifenwagens Platz genommen, um zur Polizeiwache zur Blutprobenentnahme gefahren zu werden, als plötzlich sein ein Jahr älterer Bruder dazukam. Der in Troisdorf wohnhafte Mann war nicht einverstanden, dass sein Angehöriger mit zur Polizeiwache musste. Er schob sich an einer Beamtin vorbei und öffnete die Tür des Streifenwagens, mutmaßlich um seinen Bruder aus dem Gewahrsam der Polizisten zu befreien. Die Polizistin unterband dies und wurde von dem 31-Jährigen in einer fremden Sprache hochaggressiv beschimpft. Dabei gestikulierte er vor ihrem Gesicht wild mit den Armen. Da der Mann sich überhaupt nicht beruhigen ließ, wurde er von mehreren Beamten überwältigt und mit Handfesseln gefesselt. Zum Abbau seiner vermutlich alkoholbedingten Aggressionen - er hatte rund 1,6 Promille intus - kam der Troisdorfer in eine Ausnüchterungszelle der Polizei. Gegen den 31-Jährigen wird unter anderem wegen des Verdachts der Gefangenenbefreiung ermittelt. (Bi) Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis Pressestelle Telefon: 02241/541-2222 E-Mail: pressestelle@polizei-rhein-sieg.de