BPOLD FRA: Transitprivileg missbraucht – Inder am Flughafen Frankfurt zurückgewiesen
Am 24. März kontrollierten Bundespolizisten einen 20-jährigen Inder bei der Einreise aus Hyderabad/Indien. Er gab gegenüber den Beamten an nach Larnaca/Zypern zu wollen. Dies wäre grundsätzlich kein Problem gewesen, da sein zypriotischer Aufenthaltstitel ihn zur Durchreise auf dem Weg nach Zypern berechtigt. Doch wie sich herausstellte war sein Ziel nicht Larnaca.
Bei der Einreisebefragung hatte der Mann geäußert, dass er seinen Direktflug nach Zypern verpasst habe und nun über Griechenland reisen wolle. Er zeigte den Beamten zur Untermauerung seiner Geschichte eine Buchung auf seinem Mobiltelefon. Die Beamten wurden skeptisch und folgten dem 20-Jährigen. Ihr Gefühl sollte sie nicht täuschen, denn anstatt zu seinem Flug nach Griechenland zu gehen, suchte er den direkten Weg in die Gepäckausgabe.
Die Bundespolizisten stoppten ihn und begleiteten ihn zu seinem vermeintlichen Abfluggate. Doch dort gab die Fluggesellschaft an, dass der Inder kein gültiges Ticket habe und auch nie in Besitz einer Buchung für den Flug war.
Gegen der 20-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Fälschung von beweiserheblichen Daten und der versuchten unerlaubten Einreise ermittelt. Darüber hinaus wird er nach Indien zurückgewiesen.
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Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Dennis Grabs
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