Widerstand, Diebstahl und Betrug
Ein 17-Jähriger hat am Freitagabend in Ihmert erst Rettungskräfte, dann Polizeibeamte angegriffen. Gegen 18 Uhr traf der Rettungswagen ein. Ein sehr stark alkoholisierter Minderjähriger versuchte, die Rettungshelfer zu schlagen. Ein Verwandter hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Vor den Augen der Beamten verpasste der Jugendliche einem der Rettungshelfer einen Schlag ins Gesicht, so dass dessen Brille in hohem Bogen davonflog. Als die Polizeibeamten ihn fixierten, beschimpfte er sie vor zahlreichen Zuschauern als "Wichser" und "Drecksbullen", versuchte, nach ihnen zu treten und spuckte in ihre Richtung. Der Rettungsdienst lieferte ihn mit Unterstützung der Polizei auf der Intensivstation eines Krankenhauses ein. Die Polizeibeamten fertigten Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung auf sexueller Grundlage.
Zwischen Mittwochmittag und Freitagmorgen wurde von einer Baustelle an der Zeppelinstraße ein Standrohr samt Schlüssel gestohlen.
Auf der Suche nach einem Klarsicht-Getränkekühlschrank ist eine Hemeranerin auf ein vermeintliches Schnäppchen im Internet aufmerksam geworden. Die Webseite schien zu einer bekannten deutschen Supermarkt-Kette zu gehören. Die Frau bestellte und bezahlte per Kreditkarte. Misstrauisch wurde sie erst, als sie bemerkte, dass das Geld nach Hong Kong floss. Deshalb erstattete sie online Anzeige bei der Polizei.
Extrem niedrige Preise lassen Kunden immer wieder unvorsichtig werden. Künstliche Intelligenz macht es immer leichter, professionell scheinende Web-Shops zu erstellen, die von den Originalen auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden sind. Wurden sie enttarnt, verschwinden sie schnell wieder. Es gibt Verkaufsplattformen, die teilweise nur für Tage online stehen.
- Die Polizei rät:
Extreme Schnäppchenpreise sollten misstrauisch machen.
Auf ein Impressum achten! Aber natürlich können auch dort alle Angaben gefälscht sein.
- Deshalb den Namen des Shops in Verbindung mit dem Begriff "Fake-Shop" in eine Suchmaschine eingeben und die angezeigten Listen prüfen! Auch Verbraucherzentralen halten Infos bereit.
- Keine Vorkasse - schon gar nicht auf Konten im Ausland! Sichere Zahlungsmethoden wie "Kauf auf Rechnung" wählen! Abbuchungen vom Girokonto, Kreditkartenzahlungen lassen sich rückabwickeln - unter Umständen auch Überweisungen. Allerdings müssen sich Kunden schnellstmöglich mit ihrer Bank in Verbindung setzen.
- Sichern Sie Beweise (z.B. per Screenshot).
- Lesen Sie Produktbeschreibungen: Verkauft der Anbieter das gesuchte Produkt oder nur die Verpackung?
- Beim Kauf über Auktionsplattformen: Lassen Sie sich nicht auf Angebote von Verkäufern ein, die Ware am Auktionshaus vorbei zu erwerben. Das hebelt alle Käuferschutz-Funktionen aus. Bei teuren Artikeln den Treuhandservice nutzen!
- Schützen Sie Mail-, aber auch Kundenkonten mit unterschiedlichen Passwörtern aus mindestens acht Zeichen (Klein- und Großbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen). Je länger, desto besser. Wenn möglich, Push-Informationen aktivieren, die zeitnah über Kontobewegungen, Bestellungen oder Buchungen informieren. Bewertungen anderer Kunden ernst nehmen.
Im Zweifel erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. (cris)
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