Rastatt – Autofahrt mit Folgen
Im Rahmen einer Streifenfahrt fiel den Beamten des Polizeireviers Rastatt am Sonntagmorgen auf dem Bahnhofsvorplatz ein Pkw auf, der im Anschluss einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Bei der Kontrolle des Audi kurz vor 7 Uhr konnten neben der 37-jährigen Fahrerin noch drei weitere Mitfahrer festgestellt werden. Die Fahrzeuglenkerin räumte gegenüber der Streifenwagenbesatzung ein, dass sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sei und Alkohol konsumiert habe. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,9 Promille. Auf dem Polizeirevier in Rastatt wurde ebenfalls der Konsum von Betäubungsmittel festgestellt. Sie erwartet nun Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Kokain-Beeinflussung sowie eines Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Für einen der Mitfahrer endete der Morgen dagegen in einer Justizvollzugsanstalt. Während der durchgeführten polizeilichen Maßnahmen verhielt sich ein 34-jähriger Mitfahrer zunehmend aggressiv, so dass eine zweite Streifenwagenbesatzung zur Verkehrskontrolle hinzugezogen wurde. Wie sich herausstellte nannte der Mitfahrer gegenüber den Beamten einen falschen Namen und führte keine Identitätspapiere mit sich. Als er dann auch noch zu Fuß in den Bahnhofsbereich flüchtete und einen Polizeibeamten mit der Faust schlug, wurde er fixiert und mit Handschließen geschlossen. Bei den weiteren Maßnahmen auf dem Polizeirevier wurde unter anderem bekannt, dass gegenüber dem Mann ein Vollstreckungshaftbefehl bestand. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Baden-Baden wurde der 34-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ihn erwartet nun eine weitere Anzeigen wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
/vo
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