BPOLI L: Gefährliches Pärchen vom Leipziger Hauptbahnhof endlich hinter Gittern
Für einen 23-Jährigen Polen endete sein gestriger Mittagsschlaf am Leipziger Hauptbahnhof mit einer Verhaftung durch die Bundespolizei.
Der polizeibekannte Pole wurde gegen 14:00 Uhr durch die Beamten geweckt. Wegen wiederholter Fälle der gefährlichen Körperverletzung hatte das Amtsgericht Leipzig auf Antrag der ermittlungsführenden Staatsanwaltschaft Leipzig du Anregung der Bundespolizei einen Haftbefehl gegen den Polen erlassen.
Der 23-Jährige wurde noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser entschied, dass die Untersuchungshaft nötig ist und ließ den Polen in die JVA Leipzig einliefern.
Seine Verlobte ereilte vor einigen Tagen ein ähnliches Schicksal: Auch sie wurde nach einer Körperverletzung auf frischer Tat festgenommen und anschließend nach einer Haftrichtervorführung in Untersuchungshaft genommen (siehe hierzu auch Pressemitteilung am 26.03.26
https://my.newsaktuell.de/p/21785/archiv/5881405?page=1).
Das polnische Pärchen fiel in den letzten Monaten immer wieder wegen einer Vielzahl - zum Teil auch wechselseitig begangener - Gewaltdelikte in und um den Hauptbahnhof auf.
Damit geriet die beiden als Mehrfach- und Intensivtäter schnell in den Fokus sowohl der Polizeidirektion Leipzig als auch der Bundespolizeiinspektion Leipzig. Eng abgestimmt führten beide Polizeien sodann konzentrierte und beschleunigte Ermittlungen, die letztlich erfolgreich in der Haft beider mündeten. Überdies wurde die Aberkennung der Freizügigkeit beider Polen als Unionsbürger und damit letztlich die Aufenthaltsbeendigung bei der Ausländerbehörde Leipzig angeregt.
Beide Polen warten nun in Haft auf ihr Gerichtsverfahren. Die Verhaftung der beiden Raufbolde zeigt einmal mehr, dass die Zusammenarbeit der genannten Akteure in Leipzig effektiv funktioniert. Sie macht auch den öffentlichen Raum um den Hauptbahnhof Leipzig wieder ein Stückchen sicherer.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Leipzig
Luisa Liebold
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