Verkehrsteilnehmer mutmaßlich genötigt – Zeugen gesucht
Ein 20-jähriger Mercedes-Fahrer steht im Verdacht am Freitag (03.04.2026) mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der B14 gefahren zu sein und hierbei andere Verkehrsteilnehmer genötigt zu haben. Gegen 00.30 Uhr standen ein weißer Mercedes C43 und ein grauer VW Golf bei Rotlicht an einer Ampel auf der Gaißburger Brücke und betätigten kurz die Warnblinker, weshalb sie einer Polizeistreife auffielen.
Nachdem die Ampel auf Grün umgeschaltet hatte, fuhren beide Fahrzeuge zunächst mit normaler Geschwindigkeit an. Plötzlich beschleunigte der Mercedes-Fahrer sein Fahrzeug lautstark und fuhr dann mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf die B14 in Fahrtrichtung Fellbach auf. Die Streifenwagenbesatzung nahm daraufhin die Verfolgung des Fahrzeugs auf, konnte aber aufgrund der starken Beschleunigung und der hohen Geschwindigkeit vom Mercedes C43 zunächst nicht aufschließen. Während seiner Fahrt soll der Mercedes-Fahrer sehr dicht auf andere Verkehrsteilnehmer aufgefahren sein und mehrfach die Lichthupe betätigt haben.
Kurz vor dem Kappelbergtunnel musste der 20 Jahre alte Fahrer verkehrsbedingt abbremsen und konnte deshalb von der Polizeistreife eingeholt und angehalten werden. Gegen den 20-jährigen Fahrer wird nun wegen Verdachts eines Verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Nötigung im Straßenverkehr ermittelt, weshalb die Polizeibeamten seinen Führerschein und sein Mobiltelefon einbehielten. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei Stuttgart zu melden.
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