Kranenburg – Betrug per Messenger / Seniorin überweist Geld für angeblichen Sohn

Eine 77-Jährige aus Kranenburg ist jüngst Opfer eines Betrugs per Messenger-Dienst geworden. Die Seniorin erhielt eine Nachricht von ihrem angeblichen Sohn, der angab, nun eine neue Handynummer zu haben, da sein Handy defekt sei. In nachfolgenden Nachrichten bat der Mann um die Begleichung einer Rechnung in Höhe eines mittleren vierstelligen Euro-Betrags, da er angeblich nicht auf sein Online-Banking zugreifen könne. Dieser Bitte kam die Seniorin nach. Als die 77-Jährige kurz darauf mit ihrem echten Sohn sprach, wurde der Betrug offensichtlich. Die Frau erstattete Anzeige. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche: - Wenn Sie von einer Ihnen bekannten Person unter einer unbekannten Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab. - Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer nach. - Seien Sie bei Forderungen nach Geldüberweisungen über WhatsApp und andere Messenger-Dienste misstrauisch und überprüfen Sie diese eingehend. - Verschärfen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres verwendeten Nachrichtendienstes. - Falls Sie nach einer Aufforderung bereits Geld überwiesen haben, nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrer Bank auf und veranlassen Sie eine Rücküberweisung. - Stellt sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelt, erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Löschen Sie keinesfalls den Chatverlauf, denn dieser ist für die kriminalpolizeilichen Ermittlungen von Bedeutung. (cs)Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Kleve Pressestelle Polizei Kleve Telefon: 02821 504 1111 E-Mail: pressestelle.kleve@polizei.nrw.de