Mann soll „Hitlergruß“ gezeigt und verfassungswidrige Parole gerufen haben

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll ein Mann am 09.04.2026 gegen 17:20 Uhr am S-Bahnhof Stadthausbrücke vor Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn den rechten Arm zum sogenannten "Hitlergruß" gehoben und lautstark "Heil Hitler" gerufen haben. Zuvor soll der 41-jährige Deutsche mit einer S3 von Reeperbahn in Richtung Landungsbrücken gefahren sein und Fahrgäste nach Geld gefragt haben. Die Sicherheitsdienstmitarbeiter kontrollierten den Mann daraufhin hinsichtlich seines Fahrausweises. Da er keine Bahnfahrkarte hatte und sich nicht ausweisen konnte, wurde die Bundespolizei zur Feststellung seiner Identität angefordert. Am S-Bahnhof Stadthausbrücke verließen die Personen die S3 und warteten auf die Einsatzkräfte. Währenddessen soll der 41-Jährige aggressiv reagiert und verbotene Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet haben. Kurz darauf trafen die Einsatzkräfte der Bundespolizei ein. Im Rahmen der Überprüfung seiner Personalien stellten sie fest, dass er bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war. Gegen den Tatverdächtigen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Anschließend wurde der 41-Jährige mit einem Platzverweis für die S-Bahnstation wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen zu dem Erschleichen von Leistungen übernimmt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg. Das LKA 7 der Hamburger Polizei übernimmt zuständigkeitshalber die Ermittlungen gem. § 86 a StGB. RH Rückfragen bitte an: Robert Hemp Telefon: 0174 2088415 E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de Bundespolizeiinspektion Hamburg Wilsonstraße 49 - 53b 22045 Hamburg