BPOLI L: Bahnanlagen: Lebensgefährlicher Abenteuerspielplatz

Während den Osterferien mussten wieder einmal die Beamten der Bundespolizeiinspektion Leipzig am Mittwochabend wegen spielenden Kindern im Gebiet der Bahnanlagen ausrücken. Am Haltepunkt in Rackwitz hatten zwei Kinder immer wieder Steine aus dem Gleisbereich aufgenommen und kletterten anschließend auf die dort stehenden Güterzüge. Damit begaben sich die beiden Jungen immer wieder in Lebensgefahr. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Kinder wurden durch die Einsatzkräfte der Landespolizei festgestellt und konnten den Kolleginnen und Kollegen der Leipziger Bundespolizei übergeben werden. Im Anschluss wurden die beiden 13-Jährigen von ihren Eltern unversehrt abgeholt. Die Bundespolizei Leipzig weist in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich auf die Gefahren an Bahnanlagen hin. Was für manche nach einem kurzen Nervenkitzel aussieht, kann in Sekunden tödlich enden. Kinder unterschätzen diese Gefahren. Aber auch vielen Erwachsenen sind diese nicht bewusst. Bahnanlagen sind keine Orte für Mutproben oder Nachmacher! Züge nähern sich heutzutage fast lautlos und können nicht ausweichen. Auch der Bremsweg ist bei gleicher Geschwindigkeit deutlich länger, als bei einem Auto. Beim Überfahren der Steine besteht eine große Verletzungsgefahr durch umherfliegende Splitter. Deshalb appelliert die Bundespolizei noch einmal: Bahnanlagen sind keine Spielplätze und bittet, dies nicht nachzumachen! Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Leipzig Maria Petermann Telefon: 0341-271497 109 E-Mail: presse.leipzig@polizei.bund.de