Kreis Borken – Polizei bekämpft Hauptunfallursache „Überhöhte Geschwindigkeit“

99 km/h statt der maximal erlaubten 50 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto über die Vredener Straße in Stadtlohn. Auf den "Temposünder" kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet. Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 15 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 6.125 Fahrzeugen. Rund 7 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 84 Ordnungswidrigkeitsverfahren, 341 Verwarngeldern und 3 Fahrverboten. Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es neben dem genannten Fall an folgenden Stellen: Nordkreis: außerorts mit 133 bei maximal erlaubten 70 km/h auf dem Amtsvennweg in Gronau. Südkreis: Innerorts mit 69 bei maximal erlaubten 50 km/h in Borken auf der Heidener Straße und außerorts mit 107 bei maximal erlaubten 70 km/h in Borken auf der B 70. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort. Kontakt für Medienvertreter: Kreispolizeibehörde Borken Sandra Biedermann (sb), Leonie Dreier (ld), Julia Hoffboll (jh), Markus Hüls (mh), Peter Lefering (pl), Thorsten Ohm (to), Ann-Christin Osterholt (ao), Johanna von Raesfeld (jr)