Speedmarathon 2026 – osthessische Polizei zieht positive Bilanz

Osthessen. Am Mittwoch (15.04.) nahm die osthessische Polizei im Rahmen des europaweiten Speedmarathons gezielt Verkehrssünderinnen und -sünder ins Visier. Gemeinsam mit den Kommunen richteten die Beamtinnen und Beamten zahlreiche Kontrollstellen ein. Zahlen und Ergebnisse im Überblick In der Zeit von 6 bis 22 Uhr wurden an insgesamt 25 Messstellen rund 31.700 Fahrzeuge überprüft. Der Großteil der Verkehrsteilnehmenden hielt sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten. Dennoch wurden 1.092 Verstöße festgestellt - das entspricht einer Beanstandungsquote von 3,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen leichten Anstieg. Ein Großteil der Verstöße bewegte sich im Bereich von Verwarngeldern. In 60 Fällen lagen die Geschwindigkeitsüberschreitungen jedoch im Bußgeldbereich - zwei davon ziehen sogar ein Fahrverbot nach sich. Polizeioberkommissar Benjamin Reith vom Regionalen Verkehrsdienst Fulda zieht insgesamt eine positive Bilanz des Aktionstages: "Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Umso wichtiger sind solche Kontrollen, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen und präventiv einzuwirken. Viele Verkehrsteilnehmende haben sehr verständnisvoll reagiert - das zeigt, dass unsere Maßnahmen ankommen." Deutliche Verstöße festgestellt Trotzdem gab es auch deutliche Ausreißer: In der Frankfurter Straße in Bad Hersfeld wurde ein Verkehrsteilnehmer mit 66 km/h bei erlaubten 30 km/h gemessen. In der Magdeburger Straße in Fulda überschritt ein weiterer Fahrer die zulässige Geschwindigkeit von 30 km/h um 29 km/h. Neben einem Bußgeld droht dem erstgenannten Fahrer zudem ein vierwöchiges Fahrverbot. Klare Worte der Polizei Für solches Verhalten findet Reith klare Worte: "Wer so schnell unterwegs ist, handelt rücksichtslos und gefährdet bewusst andere. Gerade innerorts kann schon ein geringer Unterschied in der Geschwindigkeit darüber entscheiden, ob ein Mensch schwer verletzt wird oder unverletzt bleibt. Deshalb appellieren wir eindringlich: Geschwindigkeit anpassen, aufmerksam fahren und Rücksicht nehmen." Abschließend richtet die Polizei einen klaren Appell an alle Verkehrsteilnehmenden: Weniger Tempo kann Leben retten - Schützen Sie sich selbst und andere Hier geht es zur hessenweiten Bilanz: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154582/6256964 (Marc Leipold) Kontakt: Polizeipräsidium Osthessen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Severingstraße 1-7, 36041 Fulda Telefon: 0661 / 105-1099 E-Mail: poea.ppoh@polizei.hessen.de (nur Mo. bis. Fr. - tagsüber) Zentrale Erreichbarkeit: Telefon: 0661 / 105-0 X: