Main- Sachbeschädigung an Birnbäumen, Laute Rapmusik führt zur Anzeige, Täuschungsversuch beim Urintest
Weikersheim-Laudenbach: Andauernde Sachbeschädigungen
"Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand, und kam die goldene Herbsteszeit..." (Theodor Fontane)
Leider wird sich diese Geschichte in Weikersheim-Laudenbach wiederholt nicht fortschreiben. Unbekannte haben im Gewann Kürbisecken mindestens zwei Birnbäume mit einem Totalherbizid besprüht und bei einem weiteren Birnbaum die Krone abgeschnitten. Hierbei entstand Sachschaden von mindestens 300 Euro. Dass auf dem benannten Flurstück ein Unbekannter sein Unwesen treibt, ist nicht neu. Schon im Februar dieses Jahres fand der Besitzer drei abgeschnittene und acht tief an der Rinde beschädigte Bäume vor. Im Jahr 2022 wurden insgesamt elf der Bäume mit einem Totalherbizid besprüht. Wer kann Hinweise zu der ungewöhnlichen Tat machen? Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Weikersheim unter der Telefonnummer 07934 9947-0 entgegen.
Bad Mergentheim: Gangsterrapper zur Kasse gebeten
Offenbar absichtlich und provozierend fuhr ein 19-Jähriger mit seinem Pkw am Donnerstagnachmittag an einer Polizeistreife in der Münzgasse in Bad Mergentheim vorbei. Die Streife befand sich gegen 16 Uhr zur Unfallaufnahme an besagter Stelle. Im vorbeifahrenden Fahrzeug saßen noch zwei weitere Personen, die Scheiben waren unten und die Musikanlage war voll aufgedreht. Es hatte den Anschein, dass die laute Deutschrap-Musik absichtlich aufgedreht wurde, um die Polizei zu provozieren, in der Hoffnung, dass die Beamten die Unfallstelle nicht verlassen können und eh nichts passiert. Für solche Fälle gibt es die Stadtverordnung Bad Mergentheim, nach der der Fahrer nun angezeigt wird. Sein Pech war, dass er den Beamten bereits bekannt war.
Boxberg: Mit spritzigem Mineralwasser getäuscht
Bei einer Kontrolle eines 3,5 Tonnen Lkw an der B292 bei Boxberg am Donnerstagmorgen, gegen 7:30 Uhr, versuchte ein offensichtlich bekiffter Lkw-Fahrer die kontrollierenden Polizeibeamten zu täuschen. Nachdem der Mann bei der Kontrolle deutliche Anzeichen einer Betäubungsmittelbeeinflussung aufwies, wurde ihm vor Ort ein Urintest angeboten, bei welchem er zunächst die Beamten mit spritzigem Mineralwasser täuschen wollte. Da der Täuschungsversuch erkannt wurde, verlief der anschließende Test dann postiv auf THC, weshalb eine Blutentnahme zur genauen Wertbestimmung durchgeführt wurde. Der Fahrer muss nun mit Anzeigen rechnen und durfte sein Gefährt für 24 Stunden nicht nutzen.
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