Onlinebetrug: Falscher Bankmitarbeiter erbeutete 25.000 Euro

(lei) Ein bislang unbekannter Betrüger hat am Donnerstag einen Mann aus Freigericht um insgesamt 25.000 Euro gebracht. Der Täter gab sich am Telefon als Mitarbeiter der Hausbank des Geschädigten aus und täuschte so Vertrauen vor. Im Verlauf des Gesprächs forderte der Anrufer den Mann auf, sich über eine sogenannte SecureApp in sein Online-Banking einzuloggen. Unter einem Vorwand brachte der falsche Bankmitarbeiter sein Opfer dazu, entsprechende Freigaben zu erteilen. Erst später bemerkte der Geschädigte den Betrug: Unbefugt waren 20.000 Euro von seinem Konto überwiesen worden. Zusätzlich hoben Unbekannte 5.000 Euro in bar an einem Geldautomaten ab. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang wiederholt eindringlich vor derartigen Betrugsmaschen und gibt folgende Hinweise: - Bankmitarbeiter fragen niemals telefonisch nach sensiblen Daten wie PIN, TAN oder Zugangsdaten zu Banking-Apps. - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen - Betrüger erzeugen häufig künstliche Dringlichkeit. - Geben Sie keine Transaktionen frei, die Sie nicht selbst veranlasst haben. - Beenden Sie im Zweifel das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank über die offiziellen Rufnummern. - Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen und informieren Sie bei Unregelmäßigkeiten sofort Ihre Bank und die Polizei.Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte umgehend sein Konto sperren lassen und Anzeige erstatten. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südosthessen - Pressestelle - Spessartring 61 63071 Offenbach am Main Telefon: 069 / 8098 - 1210 (Sammelrufnummer) Thomas Leipold (lei) - 1201 oder 0160 / 980 00745 Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806 Claudia Benneckenstein (cb) - 1212 oder 0152 / 066 23109 Maximilian Edelbluth (me) - 1213 oder 0160 / 96487309 Fax: 0611 / 32766-5014 E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de