Bergisch Gladbach – Waffenbesitzer sorgt nach Drohung für Großeinsatz der Polizei

Am vergangenen Freitag (17.04.) ist es in der Friedrich-Offermann-Straße zu einem größeren Einsatz der Polizei gekommen. Ein Mann hatte in seinem Haus damit gedroht, sich oder anderen etwas antun zu wollen. Da der Mann legal im Besitz von Schusswaffen war und sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befunden hat, wurde der Einsatzort mit zahlreichen Kräften aufgesucht und weiträumig abgesperrt. Zudem wurden wegen der besonderen Gefahren Polizisten der Spezialeinheiten angefordert. Während des Einsatzes konnte durch Polizisten in der Umstellung aus Richtung des Hauses vernommen werden, dass ein Schuss aus einer Waffe abgegeben wurde. Wenig später konnte geklärt werden, dass sich aus einer Waffe des Mannes unabsichtlich ein Schuss gelöst hatte und er dabei unverletzt geblieben ist. Die eingesetzten Polizisten der Spezialeinheiten konnten den Mann gegen 13:00 Uhr im Außenbereich seines Hauses widerstandslos festnehmen. Er blieb bei dem Zugriff unverletzt. Die Räume des Hauses sowie das Grundstück wurden anschließend durchsucht und die Waffen aus seinem Besitz wurden sichergestellt. Er kam zur ärztlichen Begutachtung in ein Krankenhaus und wurde zur weiteren Behandlung durch das Ordnungsamt in die psychiatrische Abteilung einer Fachklinik eingewiesen. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung und Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt. (ct) Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis Pressestelle, PHK Tholl Telefon: 02202 205 120 E-Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de