BPOLI EBB: Polizist musste bei Grenzdurchbruch zur Seite springen
24.04.2026 | 12:10 Uhr | Lückendorf
Erst am 22. April 2026 fand bei Zittau eine trinationale Polizeiübung im Dreiländereck statt, in deren Verlauf die grenzüberschreitende Nacheile gemischter Polizeistreifen geprobt wurde. Nur zwei Tage später, am 24. April 2026, mussten Bundes- und Landespolizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz einen mutmaßlichen Täter in die Tschechische Republik verfolgen.
Als um 12:10 Uhr am Grenzübergang Lückendorf ein PKW durch die Beamten kontrolliert werden sollte, gab der Fahrer Vollgas und hielt auf den vor dem Wagen stehenden Bundespolizisten zu. Dieser musste sich über die Motorhaube des Durchbrechenden zur Seite abrollen um sich in Sicherheit zu bringen. Die Polizisten verfolgten den Flüchtigen sofort, verloren aber in Tschechien den Kontakt.
Bei dem Beamten handelt es sich um einen 53-jährigen Familienvater, der zum Glück unverletzt blieb. Der unbekannte Täter nahm für seine Flucht keinerlei Rücksicht auf die Unversehrtheit von Leib und Leben unseres Beamten. Seine Identität soll durch die internationale Zusammenarbeit mit der tschechischen Polizei ermittelt werden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, wegen eines tätlichen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten und wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 - 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de