31-jähriger Pkw-Fahrer gerät nach Überholvorgang unter einen Sattelzug -#polsiwi

Glück im Unglück hat gestern Abend (27. April) offenbar ein 31-jähriger Mann gehabt, als er mit hoher Geschwindigkeit mit seinem Ford Focus zunächst von der Fahrbahn abkam und anschließend unter einen abgestellten Sattelzug geriet. Obwohl sein Fahrzeug erheblich beschädigt war, konnte der junge Mann sein Auto selbständig verlassen. Der Ford-Fahrer war gegen 19:35 Uhr auf der Landstraße L 729 von der Krombacher Höhe in Fahrtrichtung Kreuztal-Krombach unterwegs. Auf der kurvenreichen Gefällestrecke überholte der 31-Jährige eine Pkw-Fahrerin, obwohl infolge des Fahrbahnverlaufs der Straßenbereich nicht komplett einsehbar war. Nachdem der Focus den vorausfahrenden Pkw passiert hatte, geriet der Ford ins Schleudern und kam zunächst auf die Gegenfahrbahn. Anschließend drifte der Pkw zurück auf die rechte Fahrbahnseite, geriet dann in den seitlichen Grünstreifen und von dort auf einen rechtseitig gelegenen Parkplatz. Hier fuhr der Focus dann frontal unter einen abgestellten Sattelzug. Dabei verkeilte sich der Wagen unter dem Ende des Aufliegers. Trotz massiver Beschädigungen konnte der 31-Jährige zunächst sein Auto alleine verlassen. Aufgrund erkennbarer Verletzungen transportierte ihn ein alarmierter Rettungswagen in ein Krankenhaus. Zuvor stellten die eingesetzten Polizeibeamten jedoch den Führerschein des 31-Jährigen sicher. Aufgrund seines Überholmanövers und der überhöhten Geschwindigkeit in dem 70er Bereich (die Drift-/Schleuderspur bis zur Kollision mit dem Auflieger war über 170 Meter lang) besteht der Verdacht der Straßenverkehrsgefährdung. Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Vor dem Hintergrund dieses Unfalls appelliert die Polizei: "Überholen Sie nur dann, wenn Sie auch den Straßenverlauf komplett einsehen können und ein Überholen gefahrlos möglich ist. Halten Sie sich dabei an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, denn oftmals ist "Geschwindigkeit" die Hauptunfallursache für Verkehrsunfälle mit schweren Unfallfolgen." Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 0271 - 7099 1222 E-Mail: pressestelle.siegen-wittgenstein@polizei.nrw.de