(UL) Ehingen – Polizei stoppt Gurtmuffel und Handynutzer / Am Dienstag ertappte die Polizei in Ehingen einige Gurtmuffel und Nutzer von Mobiltelefonen am Steuer. Auch ein Radfahrer war darunter.
Weil sich die Fahrenden nicht an die Regeln und Gesetze hielten, stoppte die Polizei Ehingen im Mühlweg zwischen 10 Uhr und 11.30 Uhr mehrere Fahrzeuge. Noch bevor etwas Schlimmeres passieren konnte, wiesen die Beamte zwei Fahrende auf ihren nicht angelegten Sicherheitsgurt hin. In elf Fällen stoppte die Polizei die gefährliche Fahrt von Handynutzern, die sich durch ihre Geräte ablenken ließen. Mit allen Betroffenen führte die Polizei belehrende Gespräche und zeigte sie an oder stellte kostenpflichtige Verwarnungen aus. Der 19-jährigen Radler musste 55 Euro ohne zusätzlichen Punkt in Flensburg berappen.
Das Anlegen von Gurten im Straßenverkehr rettet Leben. Ein Aufprall mit 50 km/h entspricht einem Sturz aus zehn Metern. Dieser ist kaum zu überleben. Deshalb empfiehlt die Polizei, den Gurt immer, noch vor Fahrtantritt, anzulegen. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.
Wer als Fahrzeugführer ein Handy benutzt muss mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro und einem Punkt im Zentralregister rechnen. Die Polizei appelliert dringend an die Fahrer das Telefon liegen zu lassen, auch wenn es klingelt. Bereits bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bedeutet eine Sekunde Ablenkung 14 Meter Blindfahrt. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.runtervomgas.de.
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