Untersuchungshaft nach Angriff auf Reisende in S-Bahn

Mittwochmorgen attackierte ein junger Mann mehrere Reisende u. a. mit Fußtritten ins Gesicht während der Fahrt in einer S-Bahn der Linie 46. Einsatzkräfte nahmen den Angreifer vorläufig fest. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft gegen ihn an. Gegen 7 Uhr soll ein 19-Jähriger einen Reisenden, während der S-Bahnfahrt zwischen den Berliner Bahnhöfen Adlershof und Grünau, aufgefordert haben, ihm seine Brille auszuhändigen. Da der 44-Jährige dies verneinte, soll sich der Heranwachsende an einer Metallstange festgehalten und dem Mann mehrfach mit Schwung mit dem Fuß gegen den Kopf getreten haben. Dabei soll er die Brille des Reisenden beschädigt haben. Als sich der 44-Jährige aus der Situation entfernen konnte, soll der 19-Jährige auf einen weiteren Reisenden losgegangen sein. Auch diesen soll er mit Fußtritten und Faustschlägen gegen das Gesicht attackiert haben. Als beide Personen zu Boden gingen, soll der 19-Jährige den 32-Jährigen in die Beinschere genommen, bis es dem 32-Jährigen gelang, sich zu befreien. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei Berlin und Bundespolizei nahmen den 19-Jährigen beim Halt am S-Bahnhof Grünau vorläufig fest und befragten anwesende Zeugen zum Tathergang. Die Bundespolizei sicherte entsprechende Videoaufzeichnungen und leitete Ermittlungsverfahren aufgrund des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Körperverletzung sowie Sachbeschädigung gegen den 19-jährigen deutschen Staatsangehörigen ein. Bei dem nach eigenen Angaben unter dem Einfluss von Drogen stehenden Heranwachsenden wurde eine Blutentnahme veranlasst. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen führten die Einsatzkräfte den 19-Jährigen einem Haftrichter zur Entscheidung über dessen weiteren Verbleib vor. Dieser ordnete schließlich Untersuchungshaft gegen den Heranwachsenden an und ließ ihn in eine Jugendstrafanstalt überstellen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Berlin - Pressestelle - Schnellerstraße 139 A/ 140 12439 Berlin Telefon: 030 91144 4050 Mobil: 0175 90 23 729 Fax: 030 204 561 - 39 02 E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de