Kreis Borken – Polizei bekämpft Hauptunfallursache „Überhöhte Geschwindigkeit“

60 km/h statt der maximal erlaubten 30 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto über die Coesfelder Straße in Borken-Gemen. Auf den "Temposünder" kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet. Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 21 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 6728 Fahrzeugen. Rund 9 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 145 Ordnungswidrigkeitsverfahren und 472 Verwarngeldern und 4 Fahrverboten. Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es neben dem genannten Fall an folgenden Stellen: Nordkreis - innerorts mit 107 bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Füchter Straße in Gronau-Epe. Außerorts mit 118 bei maximal erlaubten 70 km/h auf dem Gescher Damm in Ahaus. Südkreis - Außerorts mit 90 bei maximal erlaubten 50 km/h in Rhede auf der Büngerner Allee. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort. Kontakt für Medienvertreter: Kreispolizeibehörde Borken Sandra Biedermann (sb), Leonie Dreier (ld), Julia Hoffboll (jh), Markus Hüls (mh), Peter Lefering (pl), Thorsten Ohm (to), Ann-Christin Osterholt (ao), Johanna von Raesfeld (jr) Telefon: 02861-900-2222