Gewinnspielbetrug
Ein 37-jähriger Plettenberger ist auf Gewinnspielbetrüger hereingefallen. Der Verlauf war typisch: Eine angebliche Lotteriestelle meldete sich telefonisch. Der Anrufer behauptete, der Plettenberger habe einem Gewinnspiel teilgenommen, das in ein kostenpflichtiges Abo übergangen sei. Er habe es versäumt, zu kündigen. Der Anrufer gab sich großzügig und bot eine sofortige Kündigung an. Dazu forderte er die Konto-Daten des Plettenbergs. Der machte die geforderten Angaben. Einen Monat später erhielt er die Rechnung: Über ein abgeschlossenes Gewinnspiel mit monatlichen Kosten. Auf Schreiben reagierte die angebliche Lotteriegesellschaft mit Hauptsitz in Irland nicht. Deshalb erstattete der Plettenberger nun Anzeige bei der Polizei wegen Betrugs. Die Polizei warnt vor solchen Anrufen: In vielen gleichgelagerten Fällen gab es das angeblich nicht gekündigte Gewinnspiel überhaupt nicht. Mit dieser Mischung aus Drohungen und großzügigem Angebot entlocken die Betrüger ihren Opfern die Kontodaten und buchen ab, was das Konto hergibt. Viele Opfer bemerken das zu spät oder gar nicht. Die Polizei rät zum schnellen Handeln: Innerhalb bestimmter Fristen lassen sich Abbuchungen rückgängig machen. Geschädigte sollten sich von der Verbraucherzentrale oder einem Rechtsanwalt beraten lassen. (cris)
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