Mit Schreckschusswaffe in S-Bahn hantiert – Festnahme

Am Mittwoch nahm die Bundespolizei einen Mann vorläufig fest, der eine Schreckschusswaffe in der Öffentlichkeit führte. Gegen 13 Uhr soll ein Reisender andere Fahrgäste in einer S-Bahn der Linie S25 über einen bewaffneten Mann informiert haben, der sich im selben Waggon befand. Am Bahnhof Berlin-Friedrichstraße soll daraufhin eine Zeugin die Notbremse gezogen haben, während weitere Mitreisende zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn auf die Situation aufmerksam machten. Ein Zeuge überwältigte den Mann auf dem Bahnsteig und übergab ihn den Mitarbeitenden der DB AG. Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den ukrainischen Staatsangehörigen vorläufig fest und stellten die Schreckschusswaffe als Beweismittel sicher. Da der 31-Jährige keine Berechtigung für den Umgang mit der Schreckschusswaffe vorweisen konnte, bestand der Verdacht des illegalen Besitzes und Führens. Zudem ergab sich nach dem Überprüfen seiner Personaldaten der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts. Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab 3,36 Promille. Der Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete eine Blutentnahme an. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie das Aufenthaltsgesetz gegen den Ukrainer ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte den Polizeibekannten. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Berlin-Hauptbahnhof Europaplatz 1 10557 Berlin Tel. +49 (0) 30 2062293 - 17 E-Mail.: bpoli.b-hbf.con-oea@polizei.bund.de