Hattingen: Betrugsmasche „wichtige Medikamente“- hoher Geldbetrag übergeben

Als angebliche Schwiegertochter meldete sich am 6. Mai gegen 14:00 Uhr eine weibliche Täterin telefonisch bei einer 85-jährigen aus Hattingen. Sie teilte ihr mit, dass sie Geld für wichtige Medikamente benötige. Ein angeblicher Arzt würde das Geld auch persönlich dazu abholen. Die Hattingerin glaubte der Anruferin und übergab kurze Zeit später an ihrer Wohnanschrift in der Uhlandstraße einen Geldbetrag im mittleren fünfstelligen Bereich. Der Abholer konnte wie folgt beschrieben werden: circa 30 Jahre alt, circa 1,70 m bis 1,80 m groß, stabile Figur, dunkle, kurze Haare. Zusätzlich konnte sich die Hattingerin daran erinnern, dass zur Abholtzeit in der Uhlandstraße ein gelbes taxiähnliches Fahrzeug gestanden habe. Auf dem Dach habe sich ein Schild mit der Aufschrift Arzt befunden. Erst später stellte sich heraus, dass die 85-jährige Opfer einer Betrugsmasche geworden war. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und macht nochmal deutlich: Weder Ärzte, noch Anwälte oder Polizeibeamte verlangen am Telefon nach Geld oder Wertgegenständen für ihre Arbeit bzw. für Medikamente. Hierbei handelt es sich immer um einen Betrug. Wenn Sie solche Anrufe erhalten, dann legen Sie umgehend auf und kontaktieren Sie die Polizei unter der 110 und ggf. die benannten Angehörigen, damit diese Ihnen bestätigen, dass kein Geld benötigt wird. Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis Pressestelle Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis Strückerberger Straße 32, 58256 Ennepetal Telefon: 02333 9166-1200 o. Mobil 0174/6310227 E-Mail: pressestelle.ennepe-ruhr-kreis@polizei.nrw.de