Mittelbaden – Bilanz „Sicherheitstag 2026“ des Polizeipräsidiums Offenburg
Auch in diesem Jahr ist die Sicherheit im öffentlichen Raum nach wie vor einer der zentralen Handlungsschwerpunkte des Polizeipräsidiums Offenburg. Anlässlich der "Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum" zwischen den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland führte das Polizeipräsidium Offenburg am 6. Mai 2026 einen "Sicherheitstag" durch. Dabei waren sämtliche Polizeireviere, die Verkehrspolizeiinspektion und die Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Offenburg mit insgesamt über 200 Einsatzkräften in Kontrollen, Überwachungs- und Präventionsmaßnahmen eingebunden.
Die durchgeführten Maßnahmen erstreckten sich von Verkehrskontrollen auf der Autobahn und Bundesstraßen, über Kontrollen im öffentlichen Nahverkehr und an Bahnhöfen, Überwachung der Innenstädte, bis hin zu Jugendschutzkontrollen, Bürgertelefone und Präventionsständen.
Die vor Ort anwesenden Leiterinnen und Leiter der Polizeireviere und deren Vertreter konnten der interessierten Presse Rede und Antwort zu den polizeilichen Maßnahmen stehen. Je nach Revier waren dies Kontrollen an Örtlichkeiten, die von den Bewohnern als Kriminalitätsschwerpunkt empfunden werden, Kontrollen in Nahverkehrszügen, Zufahrten zum Flughafen oder Präventionstipps für ältere Mitbürger.
Die Kriminalpolizeidirektion, die unter anderem an diesem Abend mit einem Cold-Case-Fall in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen X-Y" vertreten war, bot tagsüber ein Bürgertelefon für geschädigte und interessierte Anrufer der Geldanlage-Betrugsmasche "Cybertrading-Fraud" an. Darüber hinaus gab es Kontrollen im Bereich des Jugendschutzes und des "Rotlicht-Milieus" in mehreren Städten.
Präsidiumsweit wurden an insgesamt 24 Kontrollstellen über 1 000 Personen und etwa 700 Fahrzeuge kontrolliert. Darunter waren 13 Personen, die in den polizeilichen Informationssystemen gesucht wurden. Vier Personen wurden daraufhin festgenommen. Bei den über 700 durchgeführten polizeilichen Maßnahmen, wie Durchsuchungen von Personen und Fahrzeugen, Blutentnahmen und Sicherstellungen, wurden 31 Straftaten und 98 Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet. 142 Verkehrsteilnehmer begingen eine Verkehrsordnungswidrigkeit.
"Das Polizeipräsidium Offenburg legt einen Fokus auf die Sicherheit im öffentlichen Raum und gibt es in lokale Hände, womit wir auch gut fahren, da die Zahlen kontinuierlich zurückgehen. Durch regelmäßige Sicherheitsbegehungen und eine enge Zusammenarbeit mit anderen Behörden setzten wir uns stetig für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ein, um unsere Städte noch sicherer zu machen",
so Polizeipräsident Jürgen Rieger.
/vo
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