Polizei Hagen sensibilisiert zum Thema Schmuckdiebstahl – nachträgliche Zuordnung von Schmuckstücken durch Fotos

Opfer von Schmuckdiebstählen leiden nicht nur unter einem materiellen, sondern häufig auch unter einem emotionalen Verlust. Durch professionelle Betrugsmaschen oder bei Einbrüchen gelangen Schmuckstücke in die Hände von Tätern. Der anschließende Verbleib des Schmucks bleibt meist ungewiss. Durch intensive Ermittlungsarbeit der Polizei kann der gestohlene Schmuck in manchen Fällen jedoch wiedergefunden und sichergestellt werden. Die nachträgliche Zuordnung zum rechtmäßigen Besitzer gestaltet sich häufig mangels Eigentumsnachweis hingegen schwierig. Hier helfen Fotos! Daher appelliert die Polizei: - Machen Sie Fotos, auf denen Sie die Schmuckgegenstände tragen, sowie Lichtbilder der einzelnen Stücke. Achten Sie darauf, dass die Schmuckgegenstände auf den Fotos scharf und gut zu erkennen sind. - Fotografieren Sie Ihren Schmuck aus mehreren Perspektiven. Besondere Merkmale wie Gravuren, Stempel, Nummern, Steine und Schäden sollten deutlich erkennbar sein. - Nutzen Sie bei den Einzelaufnahmen ein Lineal oder eine 1-Euromünze zum Größenvergleich.Die Polizei Hagen empfiehlt darüber hinaus das Anlegen oder Pflegen einer Wertgegenstandsliste. Diese sollte separat von den Schmuckgegenständen aufbewahrt werden. Hier finden Sie einen Link für den Download einer Wertgegenstandliste zur Katalogisierung von Wertsachen: https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/107-wertgegenstandsliste/ Darüber hinaus ist das Aufbewahren von Wertgegenständen in einem robusten Tresor sinnvoll. Bewahren Sie Ihre Wertgegenstände nicht an offensichtlichen Orten, wie Schalen, Schubladen oder Schmuckkästchen auf. Im Falle eines Diebstahls oder dem Verdacht eines Betrugs melden Sie sich bitte bei einer Polizeidienststelle. (rst) Rückfragen bitte an: Polizei Hagen Pressestelle Telefon: 02331 986 15 15 E-Mail: pressestelle.hagen@polizei.nrw.de X: WhatsApp-Kanal: