Vandalismus, versuchter Diebstahl und Betrug
Nach mehreren Beschädigungen an privaten Fahrzeugen von Polizeibeamten erwischte ein Polizeibeamter am Sonntagmorgen einen 31-jährigen, der gerade seinen Wagen zerkratzte. Insgesamt drei Fahrzeuge wurden am Wochenende mit Steinen beworfen. Als einer der betroffenen Polizeibeamten am Sonntag gegen 10.45 Uhr nach seinem privaten Pkw schauen wollte, traf er den Mann, der neben dem Wagen hockte und gerade ein Wort in den Lack der Beifahrertür ritzte. Der Erwischte sprang auf und lief mit einem Stein in der Hand schreiend auf den Polizeibeamten zu. Der Beamte konnte den Angriff abwehren, worauf der Mann über die Bahngleise in Richtung Lenneufer flüchtete. Gemeinsam mit Kollegen aus der Wache nahm der Beamte die Verfolgung auf. Der 31-Jährige konnte zunächst entkommen. Kurze Zeit später trafen die Polizeibeamten ihn an seiner Wohnung in der Innenstadt an und fixierten ihn. Zwei Polizeibeamte erlitten Verletzungen. Der offenbar verwirrte 31-Jährige wurde nach einer Untersuchung durch einen Arzt auf Veranlassung des städtischen Ordnungsamtes zwangseingewiesen. Ein Rettungswagen brachte ihn eine Klinik. Die Polizei ermittelt wegen insgesamt vier Sachbeschädigungen und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Zwischen Freitagabend und Samstagnachmittag wurde im Behördenparkhaus an der Bismarckstraße die Tür eines Leichtkraftfahrzeugs beschädigt. Möglicherweise versuchte ein Unbekannter, die Tür zu öffnen, um in das Fahrzeug einzubrechen. Die Polizei nahm eine Anzeige auf.
In der Hoffnung auf fette Gewinne hat ein 51-jähriger Altenaer hohe Geldsummen in Krypto-Währung investiert - das dacht er zumindest. Wie es aussieht, ist er an Betrüger geraten. Wie er am Freitag der Polizei berichtete, sei er in dem sozialen Netzwerk Facebook auf eine Firma aufmerksam geworden, die Investments in Kryptowährung anbot. Er füllte ein Online-Formular aus, um sein Interesse an der Geldvermehrung zu signalisieren, und bekam einen Rückruf. In den folgenden Tagen überwies er dreimal hohe Geldsummen auf verschiedene Konten in den Niederlanden. Zum Schluss forderte das Unternehmen noch einmal eine sehr hohe "Quellsteuer". Doch diese Überweisung fiel bei der Bank des Altenaers auf, die den Transfer stoppte und dem Anleger dringend riet, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Das tat er Freitag. Die Polizei rät dringend zur Vorsicht bei derartigen Investments. Extrem hohe Gewinnversprechen sind ein fast sicheres Zeichen für Betrügereien. Statt fetter Auszahlungen blühen nur immer weitere Nachzahlungen und Forderungen, bis die Investoren all ihr Geld verloren oder sich sogar noch verschuldet haben und keine neuen Darlehen mehr bekommen. (cris)
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