Verdacht auf Warenkreditbetrug – Warnung vor neuer Masche

HILDESHEIM - (jpm) Am Mittwoch dieser Woche (20.05.2026) wurde bei der Polizei Hildesheim eine mutmaßlich neue Betrugsmasche bekannt. Bislang vorliegenden Erkenntnissen zufolge bestellte ein bislang unbekannter Täter Waren bei einem Telekommunikationsunternehmen. Als Empfänger wurde dabei eine fiktive Person an einer real existierenden Wohnanschrift im Hildesheimer Stadtteil Godehardikamp angegeben. Das Paket wurde neben anderen Warensendungen am Dienstagvormittag an besagter Adresse von der dortigen Bewohnerin in Empfang genommen. Nachdem der Zusteller weg war, bemerkte die Frau, dass das zur Rede stehende Paket an eine ihr völlig unbekannte Person adressiert war, und nahm sich vor, sich am Folgetag darum zu kümmern. Am frühen Dienstagabend klingelte gegen 18:00 Uhr allerdings ein anderer Mann, der eine gelbe Postjacke trug, bei der Bewohnerin und gab an, dass sein Kollege ein Paket falsch zugestellt habe, und bat um Herausgabe desselbigen, um es noch rechtzeitig zum Kunden bringen zu können. Nachdem ihm die Warensendung anschließend übergeben worden war, verstaute der vermeintliche Postbote sie auf dem Gepäckträger eines Fahrrades und entfernte sich auf diesem. Nach Prüfung durch die zuständigen Ermittler wird derzeit ausgeschlossen, dass es sich bei der Person um einen Postmitarbeiter handelte. Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: - ca. 30 Jahre alt - 175 cm bis 180 cm groß - schlanke Statur - kurze, braune Haare - trug Postbotenkleidung - insgesamt gepflegte ErscheinungZeugen, denen die Person insbesondere im Bereich der Eugen-Bolz-Straße, der Albrecht-Haushofer-Straße oder der Triftstraße aufgefallen ist, oder die sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05121/939-115 zu melden. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Hildesheim Schützenwiese 24 31137 Hildesheim Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jan Paul Makowski Telefon: 05121-939104 E-Mail: pressestelle@pi-hi.polizei.niedersachsen.de