Polizei warnt vor seltener aber bekannter Betrugsmasche

Braunschweig, 26.05.2026 Betrüger geben sich als Ärzte aus Am vergangenen Dienstagmittag kam es zu zwei Schockanrufen, in denen sich die Trickbetrüger als vermeintliche Ärzte ausgaben und so das Vertrauen in diese Berufsgruppe versuchten auszunutzen. Am Telefon berichteten sie von tragischen Erkrankungen der angeblichen Tochter. Um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen wurde unter anderem sogar die angebliche Tochter in das Telefonat eingebunden. In einem der beiden Fälle forderten die Täter dann Geld für ein entsprechendes Medikament. Allerdings kam es in keinem der Fälle zu einer Geldübergabe, da die 67- und 78-jährigen Braunschweigerinnen die Betrugsabsichten der Täter schnell erkannten. Die Angerufenen verhielten sich aufmerksam und richtig: Sie beendeten die Telefonate und informierten die Polizei. Die Polizei warnt vor diesen und ähnlichen Kontaktaufnahmen, bei denen sich Fremde als Angehörige in einer Notlage ausgeben und durch ihr Vorgehen große Sorge auslösen. Krankenhäuser oder Ärzte verlangen grundsätzlich niemals Barzahlungen oder schicken Boten zur Geldabholung. Bei verdächtigen Anrufen sollten Betroffene sich den Namen des angeblichen Arztes sowie des Krankenhauses nennen lassen und die Klinik über eine selbst recherchierte Telefonnummer kontaktieren. Zudem wird geraten, am Telefon keine vertraulichen Informationen preiszugeben, eine Vertrauensperson einzubeziehen und den vermeintlich betroffenen Angehörigen direkt unter der bekannten Nummer anzurufen. Verdächtige Anrufe sollten umgehend der Polizei gemeldet werden. Rückfragen bitte an: Polizei Braunschweig PI Braunschweig, Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 0531/476-3032, -3033 und 3034 E-Mail: pressestelle@pi-bs.polizei.niedersachsen.de