Vermehrt Goldketten im Visier: Polizei warnt vor trickreichen Schmuckdiebstählen
(lei) Sie geben sich meist freundlich, hilfsbereit oder überaus herzlich - tatsächlich aber handeln sie mit erheblicher krimineller Energie. Indem sie sich damit das Vertrauen ihrer Opfer erschleichen und bewusst körperliche Nähe suchen, entwenden trickreiche Diebinnen und Diebe in einem unbeobachteten Moment hochwertigen Schmuck. Im Bereich des Polizeipräsidium Südosthessen kam es in den vergangenen Tagen und Wochen vermehrt zu Diebstählen von Schmuck, insbesondere von Goldketten (wir berichteten - unter anderem: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6281939 - Meldung Nr. 11 / https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6279466 - Meldung Nr. 2 / https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6278688 - Meldung Nr. 1 / https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6246419 - Meldung Nr. 11). Nach bisherigen Erkenntnissen suchen sich die Täter dabei häufig gezielt ältere Menschen aus.
So kam es in mehreren Fällen dazu, dass unbekannte Täter ihre Opfer auf Parkplätzen oder im öffentlichen Raum ansprachen, Hilfsbereitschaft vortäuschten oder unter einem Vorwand Kontakt suchten. Teilweise wurden Personen in Gespräche verwickelt und unvermittelt umarmt, während unbemerkt Goldketten oder anderer Schmuck entwendet wurden.
In anderen Fällen legten Täter ihren Opfern vermeintlichen Modeschmuck um den Hals oder drängten sich auffällig in deren persönlichen Bereich, um hochwertige Schmuckstücke unbemerkt abzunehmen. Wiederholt richteten sich die Taten insbesondere gegen Seniorinnen und Senioren.
Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei und gibt folgende Verhaltenstipps, wie man sich schützen kann:
- Halten Sie Distanz zu fremden Personen und lassen Sie diese
nicht unnötig in Ihre unmittelbare Nähe.
- Lassen Sie keine Umarmungen oder das Umlegen von Schmuck zu.
- Seien Sie misstrauisch bei ungefragten Hilfsangeboten oder
vermeintlichen Schenkungen.
- Wenn Sie bedrängt werden, rufen Sie laut um Hilfe oder sprechen
Sie Passantinnen und Passanten gezielt an.
- Informieren Sie die örtlich zuständige Polizeidienststelle über
das Festnetz oder wählen Sie in akuten Fällen den Notruf 110.
- Erstatten Sie im Schadensfall Strafanzeige.Die Beamten bitten insbesondere ältere Menschen sowie deren Angehörige, über diese kriminellen Maschen zu sprechen und aufmerksam zu bleiben. Wer verdächtige Beobachtungen macht oder Hinweise auf Tatverdächtige geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Südosthessen
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63071 Offenbach am Main
Telefon: 069 / 8098 - 1210 (Sammelrufnummer)
Thomas Leipold (lei) - 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806
Claudia Benneckenstein (cb) - 1212 oder 0152 / 066 23109
Maximilian Edelbluth (me) - 1213 oder 0160 / 96487309
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