Falsche Bankmitarbeiter erbeuten mehrere tausend Euro – Polizei warnt vor Betrugsmasche

Am Freitag (29. Mai) ist es unbekannten Tätern in insgesamt vier Fällen gelungen, Seniorinnen und Senioren in der Eitorfer Innenstadt telefonisch zu täuschen und zur Herausgabe ihrer Bankkarten zu bewegen. Die mutmaßlichen Betrüger gaben sich am Telefon als Mitarbeitende von Geldinstituten aus und behaupteten, es habe unzulässige Zahlungsversuche mit den Bankkarten der Geschädigten gegeben. Unter dem Vorwand einer angeblich notwendigen Überprüfung wurden die Betroffenen aufgefordert, ihre Bankkarten an einen angeblichen Mitarbeiter des Geldinstitutes zu übergeben. Zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr erschienen daraufhin bislang unbekannte Männer an den Wohnanschriften der Geschädigten und nahmen die Bankkarten entgegen. Anschließend entfernten sie sich in unbekannte Richtungen. Erst im Nachgang stellten die Geschädigten fest, dass mit den Karten unberechtigt Bargeld abgehoben worden war. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die unbekannten Abholer werden von den Geschädigten unterschiedlich beschrieben: Ein Tatverdächtiger soll zwischen 35 und 45 Jahre alt und etwa 175 bis 180 cm groß sein. Er hat blonde Haare, eine schlanke Statur und war mit einem hellblau gemusterten Hemd sowie einer blauen Jeans bekleidet. Zudem hat er eine auffällige Halstätowierung. Ein weiterer Tatverdächtiger wird ebenfalls auf 35 bis 45 Jahre geschätzt und soll etwa 175 bis 180 cm groß sein. Er hat eine schlanke Statur, kurze schwarze Haare, einen schwarzen Bart und einen dunklen Teint. Ein dritter Unbekannter wird als etwa 25 Jahre alt und circa 176 cm groß beschrieben. Er hat kurze schwarze Haare und eine schlanke Statur. Bekleidet war er mit einem grau-weißen Pullover und einer dunklen Hose. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen. Wer Hinweise zu den unbekannten Personen geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei unter 02241 541-3421 in Verbindung zu setzen. Tipps der Polizei: - Geben Sie am Telefon keine Auskunft über persönliche oder finanzielle Verhältnisse sowie andere sensible Daten. - Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie verdächtige Gespräche konsequent durch Auflegen. - Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür und ziehen Sie bei Unsicherheiten Angehörige, Freunde oder Nachbarn hinzu. - Übergeben Sie unbekannten Personen weder Geld, Wertsachen noch Bankkarten. - Legen Sie auf, wenn Anrufende nach Vermögenswerten fragen, Druck ausüben oder die Übergabe von Geld, Schmuck oder Wertgegenständen verlangen. - Vereinbaren Sie mit Ihrer Bank Überweisungs- und Auszahlungslimits.Die Polizei weist darauf hin: Mitarbeitende von Banken holen grundsätzlich keine Bankkarten an der Haustür ab und fragen nicht telefonisch nach sensiblen Kontodaten. (Re) Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis Pressestelle Telefon: 02241/541-2222 E-Mail: pressestelle@polizei-rhein-sieg.de