Einladung zum Pressetermin 17. Symposium des LKA Niedersachsen: „Organisierte Kriminalität – Auswirkungen auf Rechtsstaatlichkeit, demokratische Strukturen und gesellschaftliche Sicherheit

Organisierte Kriminalität zählt zu den sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Kriminelle Netzwerke agieren international, hochprofessionell und zunehmend scheinbar verborgen innerhalb legaler Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen. Ihre Aktivitäten reichen von Drogenhandel, Geldwäsche und Cyberkriminalität bis hin zur Einflussnahme auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse. Damit bedroht Organisierte Kriminalität nicht nur die öffentliche Sicherheit, sondern auch das Vertrauen in Rechtsstaatlichkeit und demokratische Institutionen. Auch Niedersachsen ist aufgrund seiner zentralen Lage, Infrastruktur sowie internationaler Handels- und Logistikwege von Organisierter Kriminalität betroffen. Die Erkenntnisse des LKA Niedersachsen zeigen, dass Tätergruppierungen zunehmend flexibel, serviceorientiert und grenzüberschreitend agieren. Um diesen Entwicklungen wirksam zu begegnen, braucht es einen engen Austausch zwischen Sicherheitsbehörden, Wissenschaft, Justiz, Wirtschaft und Politik. Vor diesem Hintergrund richtet das LKA Niedersachsen unter dem Titel "Organisierte Kriminalität. Auswirkungen auf Rechtsstaatlichkeit, demokratische Strukturen und gesellschaftliche Sicherheit" sein 17. LKA Symposium aus. Im ersten Teil der ansonsten geschlossenen Veranstaltung haben Journalist:innen die Möglichkeit, Foto- und Filmaufnahmen zu fertigen und O-Töne einzuholen. Dazu laden wir Sie ein für: Donnerstag, 04.06.2026 ab 09:30 Uhr bis ca. 12:00 Uhr, Akademie des Sports Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10 30169 Hannover Ihre verbindliche Anmeldung richten Medienvertreter:innen bitte bis spätestens Mittwoch, 03. Juni, 15:00 Uhr, an die LKA-Pressestelle unter pressestelle@lka.polizei.niedersachsen.de. Sollten Sie sich einen konkreten Interviewpartner für Ihren O-Ton wünschen, geben Sie dies bitte zur besseren Organisation mit an. Programm: Das Symposium beginnt um 09:30 Uhr mit einem Get-together. Um 10:00 Uhr eröffnet LKA-Präsident Thorsten Massinger die Veranstaltung mit einer Begrüßung und Einführung in das Thema Organisierte Kriminalität. Anschließend spricht Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, ein Grußwort. Danach richtet Sanne de Boer, Autorin, mit ihrer Keynote "The 'Ndrangheta in Europe - How Organised Crime Challenges the Rule of Law" den Blick auf die europäische Dimension Organisierter Kriminalität. Der Vortrag erfolgt in englischer Sprache. Im Anschluss ordnet Prof. Dr. Arndt Sinn vom Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück das Thema in seiner Keynote "Organisierte Kriminalität aus straf- und internationalrechtlicher Perspektive - Herausforderungen für Rechtsstaat und Demokratie" rechtlich ein. Damit endet der öffentliche Teil des LKA Symposiums. Es schließt sich ein interner Fachdialog an. Hintergrund: Das Fachsymposium des LKA Niedersachsen Das Symposium ist eine themenbezogene Fachveranstaltung und zeigt jeweils relevante und zukunftsweisende Aspekte mit führenden Vertreterinnen und Vertretern der niedersächsischen Strafverfolgungsbehörden sowie aus Wissenschaft und Politik als Teilnehmende oder Vortragende auf, die im Zusammenhang mit dem Aufgabenspektrum des LKA Niedersachsen stehen. Organisiert wird sie durch das Dezernat Forschung/Prävention/Jugend im LKA. Erstmals fand das Symposium 2008 statt. Rückfragen bitte an: Landeskriminalamt Niedersachsen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Antje Westermann Telefon: 0511 / 9873-1030 E-Mail: pressestelle@lka.polizei.niedersachsen.de