Raser- und Poser-Kontrollen in der Innenstadt: Konsequentes Vorgehen gegen Lärmbelästiger
Fulda. Am Freitag (29.05.) führte die Polizei Fulda Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt "Tuner, Raser, Poser" durch. Dabei handelt es sich um Verkehrsteilnehmer, welche durch unangepasst Geschwindigkeit oder laute Motorgeräusche im Straßenverkehr auffallen und dadurch die Sicherheit gefährden. Zudem kommt es immer wieder zu Beschwerden von Anwohnern, die durch quietschende Reifen oder lautes Motoraufheulen um den Schlaf gebracht werden. Aus diesem Grund führte die osthessische Polizei mit speziell geschulten Polizistinnen und Polizisten an unterschiedlichen Kontrollstellen Verkehrskontrollen durch. Neben der Ahndung möglicher Verstöße, war es auch Ziel mit den Fahrzeugführenden in den Austausch zu kommen und die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu steigern.
Schwerpunktkontrollen im Fuldaer Innenstadtbereich und in Eichenzell
Hierzu suchten mehrere Polizeistreifen Kontrollörtlichkeiten im Bereich der Fuldaer Innenstand auf, welche durch immer wiederkehrende Beschwerden im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Der Polizei werden immer wieder Fahrzeuge gemeldet, welche durch unnötige Fahrmanöver wie driften, starkes Beschleunigen und Geräuschbelästigung im Bereich des Emaillierwerks, der Bardostraße/Dalbergstraße oder im Bereich Eichenzell, auffallen.
In den Nachmittagsstunden konzentrierten sich die eingesetzten Kräfte auf den Bereich Eichenzell. Dort trafen sie vermehrt Motorradfahrer an. Die größtenteils jungen Fahrzeugführer wurden bezüglich der aktuellen Beschwerdelage sensibilisiert und auf eine rücksichtsvolle Teilnahme im öffentlichen Straßenverkehr hingewiesen. Die speziell geschulten Beamtinnen und Beamten ahndeten zudem mehrere unzulässige technische Veränderungen und Fehlverhalten einzelner. In einem Fall untersagte man die Weiterfahrt, da die Betriebserlaubnis erloschen war.
Am späten Nachmittag und in den Abendstundenlag lag der Fokus auf dem Innenstadtbereich von Fulda. Dort trafen die Einsatzkräfte sogenannte "Autoposer" an, welche durch Lärmbelästigung oder unnützes Hin- und Herfahren auffielen. Sie wurden kontrolliert und entsprechendes Fehlverhalten geahndet.
Fazit der Kontrollen
Insgesamt 24 Fahrzeuge, darunter elf Motorräder, standen im Mittelpunkt der Kontrollen. Die Einsatzkräfte beanstandeten 19 dieser Fahrzeuge. Das heißt knapp 80% der kontrollierten Fahrzeuge wiesen Mängel auf, die zu mündlichen Verwarnungen, der Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren oder sogar zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. In zwei Fällen erteilte man zudem Platzverweise, um weitere störende Handlungen zu unterbinden.
Das Polizeipräsidium Osthessen appelliert an alle Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoll und umsichtig miteinander umzugehen, um die Sicherheit aller gewährleisten zu können.
Die Kontrollen mit dieser Schwerpunktsetzung werden fortgesetzt und es wird weiterhin konsequent gegen Raser und Poser, die andere durch ihr Fahrverhalten oder die Veränderungen ihrer Fahrzeuge belästigen oder gefährden, vorgegangen.
(Lukas Rech)
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