BPOLD FRA: Visum mit gefälschtem Arbeitsvertrag erlangt – Bundespolizei verhindert unerlaubte Einreise

Am 1. Juni hat die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen einen indischen Staatsangehörigen zurückgewiesen, der versuchte, seine Einreise und den Aufenthalt in Deutschland mit einem gefälschten Arbeitsvertrag zu legitimieren. Der aus Doha kommende Mann wies sich zunächst mit seinem Reisepass und einem darin befindlichen deutschen Visum für einen längerfristigen Aufenthalt aus. Gegenüber dem kontrollierenden Beamten äußerte der 45-Jährige, einer Erwerbstätigkeit in Deutschland nachgehen zu wollen und legte einen Arbeitsvertrag vor. Angaben zum Namen und Standort der dort genannten Firma konnte der Inder allerdings nicht machen. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Arbeitsvertrag gefälscht war und er diesen über einen Dritten erlangt hatte. In der Konsequenz wurde dem Mann die Einreise verweigert, sein Visum wurde für ungültig erklärt und gegen ihn wurde ein mehrjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot verhängt. Zusätzlich ermittelt die Bundespolizei in einem Strafverfahren gegen seine Person, u.a. wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Verdachts der Visaerschleichung. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main Michael Kraft E-Mail: presse.flughafen.fra@polizei.bund.de